2026 gibt es in Salzburg viel zu feiern. Zum einen den 270. Geburtstag des berühmtesten Sohns der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart. Sein Werk wird mit zahlreichen Veranstaltungen gewürdigt. Zum anderen werden das UNESCO Welterbezentrum im Mirabellgarten und das Museum zum Hollywood-Klassiker „The Sound of Music“ eröffnet. Darüber hinaus warten traditionsgemäß bei den Salzburger Festspielen sowie den Oster- und Pfingstfestspielen jede Menge musikalische Höhepunkte. Opern, Konzerte und Ausstellungen zu Mozarts 270. Geburtstag Das Jahr 2026 steht in Salzburg klar im Zeichen des Jubilars Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Stadt feiert den großen Komponisten mit einer aufregenden Mischung aus Konzerten, Opernproduktionen, Ausstellungen und Stadtführungen.
Den Auftakt macht die Salzburger Mozartwoche (vom 22. Januar bis 1. Februar 2026), während der es zur Neuinszenierung von Mozarts „Die Zauberflöte“ durch Intendant Rolando Villazón kommt. Der ist bereits voller Vorfreude: „Wir werden Mozarts beliebteste Oper als eine Hommage an unseren geliebten Wolfgang Amadé in Szene setzen.“ Auch das berühmte Marionettentheater wird ihre Version der Zauberflöte im Geburtstagsjahr regelmäßig auf die Bühne bringen. Im Museum der Moderne Rupertinum wird die Ausstellung „Im Bann der Zauberflöte“ bis zum 14. Juni 2026 zu sehen sein. Diese verbindet Musik und Kunst und zeigt, wie Mozarts „Zauberflöte“ Generationen von Künstlern inspiriert hat. Ausgestellt sind unter anderem Arbeiten von Oskar Kokoschka, Max Slevogt und Wolfgang Hutter. Die Camerata Salzburg, eines der weltweit ältesten und traditionsreichsten Kammerorchester, feiert im Großen Saal der Stiftung Mozarteum ein dreiteiliges Mozart-Fest (19. und 28. Juni 2026). Rudolf Buchbinder dirigiert und spielt drei seiner Lieblingskonzerte: das Es-DurKonzert KV 271, das D-Moll-Konzert KV 466 und das C-Dur-Konzert KV 503. https://www.salzburg.info/de/salzburg/mozartstadt
UNESCO Welterbe-Zentrum eröffnet im Mirabellgarten
Seit 1997 gehört Salzburg mit seiner historischen Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe. Neben deren Einzigartigkeit und der fürsterzbischöflichen Architektur der Stadt waren die Bedeutung Salzburgs als Musikmetropole und Geburtsstadt von Wolfgang Amadeus Mozart ausschlaggebend für die Verleihung. Um dieser Auszeichnung eine Heimat zu geben, wird Mitte 2026 das Welterbe-Zentrum eröffnet. Martin Hochleitner, Direktor des Welterbe-Zentrums, erklärt dessen Aufgabe: „Es ist jetzt keine touristische Information oder Anlaufstelle, sondern es geht wirklich auch um Kommunikation, Vermittlung, vor allem auch für Kinder und Jugendliche.“
Das neue Zentrum für Kunst, Kultur und das UNESCO-Welterbe zieht in die Orangerie im südöstlichen Teil des Mirabellgartens, die derzeit umgebaut wird. Diese vereint den Reichtum des UNESCO-Welterbes Salzburg und das berühmte Salzburg-Panorama von Johann Michael Sattler. Das über 25 lange und knapp fünf Meter hohe Ölgemälde zeigt das Panorama der Stadt Salzburg im Jahr 1825 von der Festung Hohensalzburg aus gesehen. https://www.salzburgmuseum.at/museumsprojekte/bauprojekt-orangerie-salzburg-panorama-welterbe/
Festspiel-Saison begeistert mit Berliner Philharmonikern und neuer Buhlschaft
Salzburg ist DIE Festspielstadt in Europa. Gleich dreimal zieht sie Kultur-Liebhaber in ihren Bann. Den wunderbaren Dreiklang eröffnen die Osterfestspiele vom 27. März bis zum 6. April 2026.
Diese vermelden eine spektakuläre Rückkehr: Von 2026 an richten die Berliner Philharmoniker ihre traditionsreichen Osterfestspiele wieder in Salzburg aus – in jener Stadt, in der Herbert von Karajan sie einst 1967 gründete.
Kirill Petrenko wird mit „Rheingold“ den ersten Teil von Wagners „Ring des Nibelungen“ dirigieren, für die Regie ist Kirill Serebrennikov verantwortlich. Hinzu kommen Konzerte mit Haydns „Schöpfung“ mit Daniel Harding, Berlioz’ „Symphonie fantastique“ mit Tugan Sokhiev und Mahlers „Symphonie der Tausend“ – wiederum mit Kirill Petrenko.
Zu den Salzburger Festspielen Pfingsten (22. bis 25. Mai 2026) führt die künstlerische Leiterin Cecilia Bartoli die Zuschauer unter dem Titel „Bon Voyage“ auf eine musikalische Reise.
Zu den Höhepunkten gehört Gioacchino Rossinis „Il Viaggio a Reims“, bei dem Bartoli selbst zu hören sein wird, sowie Odysseus Rückkehr in „Il ritorno d’Ulisse in patria“ von Claudio Monteverdi. Das Ensemble des Hamburg Ballett in der Choreografie von John Neumeier bringt eine Neuinterpretation von Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“.
Die Salzburger Festspiele vom 17. Juli bis zum 30. August 2026 sind – wie gewohnt – gespickt mit großer Musik und großen Stars. So wird Asmik Grigorian in Georges Bizets „Carmen“ – Teodor Currentzis dirigiert – und Elīna Garanča in Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“ zu sehen sein.
Auf den Theaterbühnen wird es gleich zwei Uraufführungen von Elfriede Jelinek und Peter Handke geben. Außerdem bekommt „Jedermann“ Philipp Hochmair drei neue Frauen an seine Seite bekommt: Daniela Ziegler, Sylvie Rohrer und Roxane Duran als Buhlschaft. https://www.salzburg.info/de/veranstaltungen/highlights
Neues „Sound of Music Salzburg“-Museum in Hellbrunn
Der Hollywood-Klassiker „The Sound of Music“ mit Oscar-Preisträgerin Julie Andrews gehört zu Salzburg wie die beliebte Mozartkugel. Schließlich wurde der Musikfilm hier im Jahr 1964 gedreht. Viele Original-Drehorte des Musicals, wie der schöne Mirabellgarten, können besichtigt werden. Zudem gibt es Rundfahrten per Bus, Fahrrad oder Fiaker, geführte Walkingtouren sowie die Möglichkeit, „Fräulein Marias Apfelstrudel“ zu backen und eine „Sound of Music“-Aufführung im Salzburger Marionettentheater zu besuchen.

Mitte 2026 soll auch das neue „Sound of Music Salzburg“-Museum in Hellbrunn eröffnen. Das Ensemble aus Remise, Jäger- und Tierwärterhaus am Eingang zum Park wird dafür derzeit saniert. In der neuen Ausstellung wird nicht nur der Hollywood-Film als kulturelles und touristisches Phänomen zu erleben sein, sondern auch die echte Geschichte der Familie von Trapp. Der benachbarte Pavillon, originaler Drehort und Filmschauplatz, gehört ebenfalls zum zukünftigen Museum. https://www.salzburg.info/de/salzburg/the-sound-of-music
80 Jahre Salzburger Adventsingen
Die barocke Altstadt ist die perfekte Kulisse für Weihnachts- und Adventmärkte. Der Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz besteht in seiner heutigen Form seit über 50 Jahren, seine Ursprünge reichen allerdings bis ins Jahr 1491 zurück.

Er gehört zu den schönsten Adventmärkten Europas: In rund 100 urigen Holzhütten werden von Hand gefertigte Geschenke und Köstlichkeiten angeboten. Lichterglanz erstrahlt auch rund um das Lustschloss Hellbrunn, wo der märchenhafte Hellbrunner Adventzauber stattfindet und die Schlossfassade zum Adventkalender wird.
Zu den Höhepunkten der Vorweihnachtszeit gehören das Salzburger Turmblasen und das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus, das 2026 sein 80-jähriges Jubiläum feiern wird. https://www.salzburg.info/de/salzburg/advent-stille-nacht





