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Fest beim autofreien Tag in Maxglan 2012

Beim Streetlife-Fest in Maxglan 2012 am Samstag, 15. September 2012, 10 bis 20 Uhr, steht die Initiative des autofreien Tages im Mittelpunkt. Maxglaner Wirtschaft und Stadt Salzburg laden gemeinsam mit verschiedensten Initiativen alle SalzburgerInnen herzlich zum autofreien Tag in der Maxglaner Hauptstraße ein. Die BesucherInnen erwartet ein buntes, familienfreundliches Programm mit Speis und Trank, Musik und Genuss, Spaß und Action. Und selbstverständlich mit vielerlei Information zum Thema „Umweltfreundliche Mobilität“.

„Damit Salzburg auch künftig lebenswert bliebt und nicht buchstäblich im Verkehr und seinen Folgen erstickt, müssen wir alles unser eigenes Verkehrsverhalten überdenken“, betont Bürgermeister Heonz Schaden, selber begeisterter Radfahrer, „wann macht das Auto Sinn, wann ist der Obus ideal, wann das Fahrrad, wann gehe ich zu Fuß?“ Damit das „Umsteigen“ leicht fällt, investiere die Stadt Millionen in den Ausbau umweltfreundlicher Infrastrukturen. Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit seien die neuen Obus-Linien 8 und 10.

Vor diesem Hintergrund wird die Maxglaner Hauptstrasse einen Tag lang zur Fußgängerzone und zur Flaniermeile. Im Mittelpunkt steht die Rückeroberung des Straßenraumes für ein urbanes Leben. „StreetLife zeigt, welche Möglichkeiten öffentliche Verkehrsräume für alle VerkehrsteilnehmerInnen bieten können und schärft das Bewusstsein für das eigene Verhalten“, betont Planungsstadtrat Johann Padutsch, „das Fest bietet einen Vorgeschmack auf andere, alternative Möglichkeiten der Strassennutzung“. Organisator Alexander Oberwimmer hat sich darum gekümmert, dass unter anderem E-Autos und E-Räder zum Test bereit stehen, der VeloClub verschiedene Fahrrad-Typen zeigt und praktische Tipps gibt und dass der Obus oder der Verein Fairkehr über ihre Angebote informieren.

Das Programm ist breit gestreut und reicht – neben zahlreichen Gastronomie-Ständen und Geschäftspräsentationen – von der 400 Quadratmeter großen Eskimo-Spielewelt über den Karaoke-Wettbewerb „Maxglan sucht den Superstart“ bis zur kostenlosen Kinder-Eisenbahn und einem Flash Mop des örtlichen Curves Teams.

Quelle: Pressetext

Fashion Weeks Salzburg 2012: Model Casting „Gesicht der Altstadt“

Model Casting "Gesicht von Salzburg"

Im Rahmen der Fashion Weeks Salzburg Altstadt haben knapp 100 Bewerberinnen auf die Ausschreibung hin ihre besten Fotos für das Model Casting „Gesicht der Altstadt“ eingereicht.

Die 15 Schönsten stellen sich am heutigen Freitag, 7. September 2012 im V.O.I. Store in der Linzer Gasse 38 einer hochkarätigen Jury, um mit dem 1. Platz tolle Preise zu gewinnen. Mit dabei sind Mode- und Beauty-ExpertInnen wie Angelika Wratschko, Mario Krankl und Antenne-Moderatorin Kathi Gudmundsson.

Wer wird die Nummer 1 beim Model-Casting am Freitag? Gesucht wurde seit einigen Wochen eine fotogene, charakterstarke, spontane, lebenslustige und selbstbewusste Trendsetterin. Aus knapp 100 sehr hübschen Bewerberinnen wurden die schönsten 15 ausgewählt und zum Casting für das „Gesicht der Altstadt“ eingeladen. Am Freitag treffen die Grazien dann auf die Jury bestehend aus Friseur-Weltmeister Mario Krankl, Modeexpertin und Altstadt-Unternehmerin Angelika Wratschko, Werbeprofi Michael Waid, Altstadt Verband Geschäftsführerin Inga Horny und Antenne-Moderatorin Kathi Gudmundsson. Die Models müssen dann vor Ort alles geben, um in den Kategorien Fotogenität, Ausstrahlung, Auftreten, Stil und Wiedererkennungswert die volle Punktzahl von je 10 zu erhalten. Nur Eine kommt aufs Stockerl: Die glückliche Gewinnerin darf sich nicht nur über 1.000 Euro Altstadt Gutscheine (einlösbar in über 600 Geschäften) freuen sondern erhält auch noch ein Engagement als Covermodel der Winterausgabe des Magazins vision.altstadt und wird das neue Gesicht der Salzburg Altstadt Fotokampagne 2013!

Nach dem großen Casting geht’s zum Feiern auf die Aftershow Party in die Watzmann Cultbar am Giselakai. Bis 22 Uhr gibt es einen Red Bull Sunset alsWelcome Drink!

 

BH-Beratung, Catwalktraining & Mädelsabend

Auch die zweite Woche der Fashion Weeks geht modisch weiter: Am Mittwoch finden Damen bei Rositta am Alten Markt nicht nur traumhafte Dessous sondern erhalten auch noch professionelle Beratung für die ideale BH-Größe. Kleiderbauer lädt zum Fashion Brunch und die Schuh-Experten bei Salamander am Platzl geben am Donnerstag, 13. September Tipps für den sicheren Auftritt mit Pumps, Stiefeletten und Co und perfektionieren Schritt für Schritt die eigene Körperhaltung. Stilsicher geht es auch beim Mädelsabend ab 19 Uhr bei Eibl am Kajetanerplatz weiter: Bei einem leckeren Cocktail erfahren modeinteressierte Damen mehr über ihren Typ, wie sie sich perfekt schminken und wo sie Kleidung finden, die ihrer Figur besonders schmeicheln. Ein gemütlicher Abend unter Mädels!

 

Nicht verpassen:

Freitag, 7. September 2012, 19 Uhr: Casting „Gesicht der Altstadt“ im V.O.I. Store in der Linzer Gasse 38

Mittwoch, 12. September 2012, 10-12 Uhr: Lingerie wie angegossen – BH Beratung bei Rositta am Alten Markt 15

Donnerstag, 13. bis Samstag, 15. September 2012, 10-16 Uhr: Fashion-Brunch im Kleiderbauer am Platzl 5

Donnerstag, 13. September 2012, 16-16.30 Uhr: Catwalktraining für den Alltag im Salamander am Platzl 1

Donnerstag, 13. September 2012, 19 Uhr: Mädelsabend bei Eibl am Kajetanerplatz

Freitag, 14. September 2012, 16-20 Uhr: Stilsicher & Elegant bei FreyWille am Universitätsplatz 10

 

Quelle: Pressemitteilung

Herbst-Schnuraln „Im Bauch der Erde“ im Bergwerksmuseum Leogang

Schuraln Tafelrunde
Schuraln Tafelrunde

Leogang serviert kulinarisch interessierten Genussmenschen beim „Herbst-Schnuraln“ (23.09.–21.10.12) typische Pinzgauer Gaumenfreuden.

Zur Tafelrunde im Bergwerksmuseum in Hütten (22.09., 29.09., 06.10., 13.10., 20.10.12) kredenzen sieben Küchenchefs an fünf Samstagen im September und Oktober ein Überraschungsmenü mit typischen Leoganger Gerichten und österreichischen Weinen. Die Idee zum Kulinarium im „Bauch der Erde“ stammt wie das „Herbst-Schnuraln“ insgesamt von sieben rührigen Hoteliers und Gastwirten, welche die Gäste gemeinsam auf den Geschmack der Region Saalfelden Leogang bringen wollen. Im Rahmen des ungewöhnlichen Programms werden aussichtsreiche Wanderungen und kulinarische Entdeckungsreisen zu besonderen Orten organisiert.

Schnuraln
Schnuraln

Eine der Attraktionen ist die „neue-alte“ spätgotische Schmiede aus dem Jahr 1590 im Bergbaudorf Hütten: im Rahmen der Ausstellung „Bergbau und Kunst“ arbeitet jeden Mittwoch ein Schmied an der alten Esse. Selbst den Kochlöffel in die Hand nehmen können die Gäste der Region Saalfelden Leogang beim Kochkurs in der Abergalm (24.09., 01.10., 08.10., 15.10.12) auf 1.000 Metern im Schwarzleotal. In der original erhaltenen Rauchkuchl der über 150 Jahre alten Berghütte bereiten die Schnuraln-Köche gemeinsam mit den Teilnehmern jeweils montags traditionelle Pinzgauer Hausmannskost zu. Verkostet werden die selbstgekochten Spezialitäten dann in geselliger Runde in der gemütlichen, holzverkleideten Stube. Und die Rezepte nimmt man zum Nachkochen gleich mit. Noch mehr Küchengeheimnisse lüftet das Kochbuch „Leoganger Herbst Schnuraln“, das von den sieben Gastwirten herausgegeben wurde.

 

– Tafelrunde im Bergwerksmuseum (22.09., 29.09., 06.10., 13.10., 20.10.12)

Treffpunkt: 19.30 Uhr Dorfplatz Hütten – Preis p. P.: 115 Euro

– Kochkurs in der Abergalm „Zurück zu den Wurzeln“ (24.09., 01.10., 08.10., 15.10.12)

Treffpunkt jeweils um 10.00 Uhr beim Hotel Salzburger Hof – Preis p. P.: 80 Euro

 

Mehr Informationen zu Den sieben Herbst-Schnuraln-Betrieben: www.hotelbacher.at, www.forsthofalm.com, www.forsthofgut.at, www.huettwirt.com, www.riederalm.com, www.rupertus.at, www.salzburgerhof.co.at

Quelle: Pressetext

Jubiläum beim Hubertushof Anif: 30 Jahre Tagen und Schlafen

Tagen in familiärer Atmosphäre – das ist seit 30 Jahren das Motto des Jubilars, des Hubertushofs in Anif bei Salzburg. Anlässlich dieses Jubiläums wurde das 4-Sterne-Tagungs- und Urlaubshotel renoviert und modernisiert. Mit einem Mix aus Tradition und Lifestyle starten Max Leikermoser und sein Team in die Zukunft.

„30 Jahre Hubertushof ist das Ergebnis einer sehr guten Zusammenarbeit mit unseren Gästen und Partnern und natürlich unserem Team. Rund zwei Drittel unserer 48 Mitarbeiter sind bereits seit vielen Jahren mit unserem Betrieb verbunden“, freut sich Max Leikermoser, Geschäftsführer des Hubertushofs, über die Treue seiner Gäste und Mitarbeiter. Diese Verbundenheit und die familiäre Atmosphäre schätzen auch die Gäste und Partner des 1982 eröffneten Privathotels. Dazu zählen der ÖFB sowie österreichische Fußballclubs, namhafte Unternehmer und zahlreiche Festspielgäste. „Die Familie Leikermoser und ihr Hubertushof stehen seit Generationen für höchste Gastlichkeit, Tradition und Innovation. Wir gratulieren sehr herzlich zum 30-jährigen Bestandsjubiläum“, so Gerhard Leitner, Verkaufsdirektor der Brauunion und langjähriger Partner des Hotels.

Das Hotel mit Schwerpunkt „Tagung und Seminar“ hat einen Anteil von 70 Prozent im Tagungs- und Businessbereich. Weiters verzeichnet der Hubertushof an Werktagen täglich zwischen 80 und 150 Tagungs- und Restaurantgäste. Für das aktuelle Jahr zeigt sich Max Leikermoser ebenfalls zuversichtlich. Mit sieben großzügigen Tagungsräumen, ausgestattet mit modernster Technik, bietet das Hotel Seminarräumlichkeiten für bis zu 100 Personen.

Mit neuem Look in die Zukunft

Unter dem Motto „Tradition trifft Lifestyle“ stand die Renovierung und Neugestaltung des Hubertushof im Sommer 2012. In gut drei Wochen wurden die 18 Zimmer im ersten Stock komplett saniert. Die Zimmer und Suiten wurden mit Möbeln aus Roseneiche und anderen hochwertigen Naturmaterialien eingerichtet. Zudem wurden die sieben Tagungsräume mit neuester Seminartechnik ausgestattet. In einigen Seminarräumen wurde eine Klimaanlage installiert sowie neue Fenster eingebaut. Zuvor wurde die großzügige Terrasse neu gestaltet und eine Lounge im Park des Hotels aufgestellt.

Ausgezeichnete Küche

Spezialitäten aus Österreich stehen bereits seit der Eröffnung des Restaurants durch Max Leikermoser ganz oben auf der Speisekarte. Für die hervorragende Küche wurde dem Hubertushof 2012 erneut eine Haube des Restaurantführers Gault Millau verliehen. Die Zubereitung mit Produkten aus dem umliegenden Regionen wurde zudem mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet. Mit diesem Gütesiegel bleibt die Herkunft der Lebensmittel für die Gäste nachvollziehbar. Der Beitritt zur Genussregion Österreich ist ein weiteres Bekenntnis zu heimischen Produkten. „Wir setzen auf die Philosophie regionale und saisonale Gerichte anzubieten. Die wiederholten Auszeichnungen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, zeigt sich Max Leikermoser zufrieden.

Hauseigene Vinothek

Die hauseigene Vinothek bietet den Gästen des Hauses rund 200 ausgewählte Wein- und Champagnersorten. Unter den erlesenen Weinen befinden sich auch Raritäten aus renommierten Weingütern wie der Barolo Bussia, Jahrgang 1999, aus Piemont oder der französische Chateau Ducru-Beaucaillou, Jahrgang 1986. Für die beeindruckende Auswahl an erstklassigen Weinen und die jahrelange Erfahrung wurde Hotelchef Max Leikermoser zum Weinwirt des Jahres 2009 gewählt.

Die Erfolgsgeschichte: 30 Jahre Tagen und Schlafen

Die Geschichte des Hubertushofs geht bereits bis 1960 zurück. Damals führten Franz und Herta Leikermoser eine Pension. 1982 wurde die Pension umgebaut und als Hotel Hubertushof mit 67 Zimmern und vier Tagungsräumen eröffnet. 12 Jahre später übergaben Franz und Herta Leikermoser den Betrieb an Sohn Max. Unter dessen Leitung wurde 1998 das Dachgeschoss ausgebaut und der Betrieb um acht Zimmer erweitert. 2003 folgte darauf der Zubau mit weiteren Zimmern sowie dem großen Tagungsraum. Die einzelnen Stockwerke wurden in den vergangenen Jahren regelmäßig renoviert. Zum 30-jährigen Bestehen wurde 2012 der erste Stock modernisiert. Für die Leitung der Umbauarbeiten zeichneten Max Leikermoser und seine Lebensgefährtin Heidrun Harml verantwortlich.Quelle: Pressemitteilung

Start der Fashionweeks 2012 in Salzburg: Opening am Mozartplatz

Fulminantes Fashionweeks-Opening in Salzburg am 30. August 2012

Exklusive und elegante Interpretationen heimisch inspirierter Mode von Designerin Tanja Pflaum von Ploom (Foto Kurt Salhofer)
Exklusive und elegante Interpretationen heimisch inspirierter Mode von Designerin Tanja Pflaum von Ploom (Foto Kurt Salhofer)

Am 30. August 2012 ist es endlich soweit: Die 4. Fashion Weeks starten mit einer großen Eröffnungs-Show in zwei modische Wochen in der Salzburger Altstadt. Andrea Eberle, Hanna Trachten, Mühlbauer Hutmanufaktur, Salzburger Heimatwerk, Trachten Forstenlechner uvm. präsentieren ihre Highlights der Trachtenmode und Starfriseur Mario Krankl kreiert die ausgefallenen Haarprachten der Models.Gastdesignerin Susanne Bisovsky zeigt als krönenden Abschluss Haute Couture mit Wiener Chic!

Der Auftakt der diesjährigen Fashion Weeks erfolgt auch in diesem Jahr wieder unter freiem Himmel: Vor der traumhaften Kulisse der Festung Hohensalzburg und der Mozartstatue laufen am 30. August die Models mit den aktuellen Herbst-/Winterkollektionen der Tracht über den Laufsteg am Mozartplatz. Hochwertige Dirndl, Accessoires, Lederhosen, Trachten-Hüte uvm. werden von Andrea Eberle, Beurle Trachten, Hanna Trachten, Moser Tracht & Mode, Mühlbauer Hutmanufaktur, Ploom, Salzburger Heimatwerk, Trachten Forstenlechner und Trachten Wenger präsentiert. Für die kreativen Frisuren der Models legt Starfriseur Mario Krankl persönlich die Hand bzw. die Schere an!

Salzburg als wichtigster Trachtenstandort Europas begeistert LiebhaberInnenvon Tradition und Brauchtum mit mehr als 30 Trachten-Fachgeschäften und innovativen ProduzentInnen, DesignerInnen und HandwerkerInnen. Einen Ausschnitt davon kann man beim großen Opening erleben! „Everlasting Collection“ heißt die außergewöhnliche Modelinie von Stardesignerin Susanne Bisovsky, die es auch zum Opening auf der Trachtenmodeschau zu bestaunen gibt. Haute Couture mit „Wiener Chic“: Die Kleidungsstücke der Designerin werden über Jahre bearbeitet und in einen völlig neuen Kontext gestellt. Der beste Anlass, um das eigene Dirndl oder die Lederhose wieder einmal auszuführen!

Salzburg Fashionweek 2012
Salzburg Fashionweek 2012

Aftershow Party

Von Austropop bis Schlager: Wer nach der großen Modeschau am Mozartplatz noch nicht nach Hause gehen möchte, bekommt bis 22 Uhr in der Watzmann Cultbar Lounge Garden am Giselakai 17a einen Red Bull Sunset Welcome Drink.Coole Drinks und heiße Rhythmen sind der ideale Rahmen, um einen modisch aufregenden Tag beschwingt zu Ende gehen zu lassen!

Pracht in Tracht Open Air-Modeschau am Donnerstag, 30. August 2012 um 20 Uhr am Mozartplatz. 

Freier Eintritt!

Quelle: Pressemitteilung von www.salzburg-altstadt.at

Salzburg: christliche und jüdische Kirchen feiern ein fast gemeinsames Osterfest

2012 feiern die meisten orthodoxen beziehungsweise byzantinischen wie die römischen beziehungsweise westlichen Kirchen sowie die Juden das Osterfest zum selben Termin, am 8. und 9. April 2012. In einem Vergleich zeigen sich gemeinsame Wurzeln und vielerlei Zusammenhänge der Bräuche, wie im Kalender der Religionen der Salzburger Volkskultur nachzulesen ist.

Als Frühlingsfest weist Ostern besonders auf den Neuanfang hin. Seine Gestaltung unterlag vielen Wandlungen. Vorbild für das christliche Osterfest war das jüdische Pessach (Passah-Fest), das am 14. Nissan nach dem babylonischen Mondkalender gefeiert wird. So ist auch das christliche Ostern ein bewegliches Fest, das auf den Sonntag nach dem Frühlingsvollmond fällt. So hat es das Konzil von Nizäa (2. Session) im Jahre 325 nach Christus festgelegt.

Schon im 2. Jahrhundert hatte sich ein Gedenken an das Leiden Christi entwickelt. Bald kamen die nächtliche Feier, die Taufnacht und ab dem 4. Jahrhundert die Auferstehungsfeier dazu.

Gedenken an den Exodus

Das jüdische Pessachfest gedenkt des Auszugs der Juden aus der Gefangenschaft in Ägypten, wie er im Alten Testament, 5. Buch Mose, Exodus, beschrieben wird. Es wird heuer vom 7. bis zum 14. April gefeiert. Am Sederabend wird die Geschichte des Auszugs aus Ägypten, die Pessach-Haggada gelesen. Diese Geschichte hören die Christen an den Kartagen.

Denn der Exodus gilt den Christen als Vorläufergeschichte zum Erlösungswerk, weil er den Aufbruch des erwählten Volkes ins Gelobte Land erzählt. Das Ostergeschehen wird im Neuen Testament unter anderem in allen vier Evangelien berichtet.

Andere Kalender, andere Sitten

Die Orthodoxe Kirche (orthodox bedeutet: die richtige Lehre, Trennung von der Römischen Kirche im Jahr 1054) berücksichtigt die gregorianische Kalenderreform nicht durchgehend (Alter beziehungsweise ab 1923/1924 Neuer Kalender der Orthodoxen Kirchen).

Daher differieren die Termine des orthodoxen beziehungsweise byzantinischen beziehungsweise griechischen Osterfestes in manchen Jahren zu jenen der westlich-christlichen Kirchen. 2012 wird das Osterfest nach dem gregorianischen Kalender am 8. April 2012 gefeiert und nach dem julianischen Kalender (unter anderem der russischen, griechischen, serbischen und rumänischen Kirchen) am 2. April 2012, das ist der 15. April nach dem gregorianischen Kalender.

Hauptfest des Jahres

Ostern ist für das gesamte Christentum das Hauptfest des Jahres und das Bekenntnis zu zentralen Glaubensinhalten, die im Glaubensbekenntnis seit dem 4. Jahrhundert formuliert sind. Dazu gehört der Glaube an die Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus Christus, dem Gottessohn, der Glaube an das ewige Leben, an die Erlösung der Menschheit von der Erbsünde und die Auferstehung von den Toten.

Das für den österreichisch-bayerischen Raum typische katholische Kirchenlied „Der Heiland ist erstanden, befreit von Todesbanden“ bringt das Osterwunder freudig zum Ausdruck. Die West- und Ostkirchen verwenden die Botschaft des Engels an die Frauen beim leeren Grab „Christus ist wahrhaft auferstanden„. Viele evangelische Gemeinden singen das traditionelle Osterlied „Christ lag in Todesbanden“ von Martin Luther.

Der Kalender der Religionen im Lande Salzburg des Salzburger Landesinstituts für Volkskunde fasst staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften, deren Mitglieder im Land Salzburg mehr als 0,01 Prozent der Bevölkerung ausmachen, zusammen. Als Grundlage dienen die Volkszählung von 2001 und die Anpassungswerte für Salzburg von 2008.

Quelle: Landeskorrespondenz Salzburg