Schlagwort-Archive: kunst

Schanzlmarkt: Markttreiben im Kaiviertel beim Kitsch, Kunst & Krempelmarkt am Kajetanerplatz

Schanzlmarkt am Kajetanerplatz (©Foto. Wildbild)
Schanzlmarkt am Kajetanerplatz (©Foto. Wildbild)

Am Salzburger  Kajetanerplatz startet wieder das Markttreiben: Von Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. März 2015 lockt der Kitsch, Kunst & Krempelmarkt mit Raritäten, Antiquitäten, Kuriositäten und klassischem Trödel ins Herzstück des Kaiviertels.

Stöbern, Tauschen, Tratschen, Verkosten und Einkaufen – vier Themenmärkte stehen auch heuer wieder auf dem Programm. Der Startschuss erfolgt mit dem ersten Kitsch, Kunst & Krempelmarkt von 26. -– 28. März 2015. Grüne Daumen sollten auf keinen Fall den Setzlingsmarkt versäumen, Leseratten freuen sich auf den Büchermarkt zeitgleich zum Literaturfest. Der Marktbummel sollte auch für eine Entdeckungstour durch die vielfältigen Geschäfte und Lokale im Kaiviertel genutzt werden!

Private MarktliebhaberInnen aufgepasst: Neben professionellen AusstellerInnen oder UnternehmerInnen sind auch Privatpersonen herzlich eingeladen, ihre Schätze zu vertreiben und zu tauschen. Im Dachboden oder im Keller finden sich bestimmt einzigartige Gegenstände, mit denen man Anderen eine richtige Freude machen kann.

Vielfalt und Qualität in der Altstadt wird auch in den nächsten Wochen groß geschrieben – Unter dem Motto „“Schanzlmarkt – Qualität am Kajetanerplatz““ finden das ganze Jahr über verschiedenste Themenmärkte statt. Schon Ende April geht es weiter mit dem Setzlingsmarkt!

TERMINE:

  • 26.-28. März: Kitsch, Kunst & Krempel (Kajetanerplatz)
  • 23.-25. April: Setzlingsmarkt (Kajetanerplatz)
  • 7.-9. Mai: Setzlingsmarkt (Kajetanerplatz)
  • 28.-30. Mai: Büchermarkt (Papagenoplatz)
  • 11.-13. Juni: Kitsch, Kunst & Krempel (Kajetanerplatz)
  • 1.-2. August: Kunsthandwerksmarkt (Kajetanerplatz)

8.-9. August: Kunsthandwerksmarkt (Kajetanerplatz)

www.salzburg-altstadt.at

Neuer Museumsrundgang DomQuartier Salzburg eröffnet am 17. Mai 2014

Das neue Museumshighlight DomQuartier Salzburg (©Foto: DomQuartier/HG Esch)
Das neue Museumshighlight DomQuartier Salzburg (©Foto: DomQuartier/HG Esch)

Mit dem Domquartier setzt Salzburg ab 17. Mai 2014 (Eröffnung) ein einzigartiges Highlight im Herzen der Stadt: Das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht, der Komplex aus Residenz und Dom, ergänzt um das Benediktinerkloster St. Peter wird erstmals nach 200 Jahren wieder als Rundgang erlebbar gemacht.

Himmel und Erde in einer Hand

Bis 1803 ist Salzburgs Geschichte wesentlich von drei Faktoren geprägt: der territorialen Unabhängigkeit von den umgebenden Mächten, einer soliden, wirtschaftlichen Basis aufgrund von Salz-, Metall- und Edelsteinvorkommen und der Herrschaft der Fürsterzbischöfe, die mit absolutistischem Anspruch über „himmlische und irdische“ Belange der Bevölkerung regierten.

Der Gebäudeverbund aus Residenz und Dom war seit dem Mittelalter der Mittelpunkt des Landes und sichtbarer Ausdruck der Macht der Fürsterzbischöfe. Diese Umstände erlaubten dem Land vom 8. bis ins 18. Jahrhundert eine dauerhafte, eigenständige, kulturelle und politische Blüte. Das reiche Erbe der Romanik, der Gotik und vor allem des Barock zeugt noch heute von diesem Glanz. Das unmittelbar an diesen Komplex angrenzende Benediktinerkloster St. Peter wurde zu Beginn der mittelalterlichen Geschichte Salzburgs gegründet und trug seitdem maßgeblich zur Entfaltung des reichen Kultur- und Geisteslebens bei.

Erstmals nach 200 Jahren auf den Spuren der Fürsterzbischöfe wandeln

Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun gehört zu den bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg und prägte in seiner 14-jährigen Regierungszeit (1654–1668) das Bild der Stadt. Er ließ die Dombögen errichten, den Residenz- und Domplatz gestalten sowie eine Gemäldegalerie – die heutige Lange Galerie der Erzabtei St. Peter – bauen. So schuf er jenen Rundgang, der durch den damaligen Museumsreferenten und heutigen Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer in Umsetzung des von Dr. Dieter Bogner (bogner.cc) 2006 ausgearbeiteten Salzburger Museumsleitplans nach 200 Jahren erstmals wieder zugänglich gemacht wird.

Ausblicke und Einblicke

Das Domquartier ermöglicht einen Weg um den Domplatz in der „oberen Etage“ und gewährt neue und imposante Ausblicke auf die Stadt und die Stadtberge sowie unbekannte und prachtvolle Einblicke in ihr kulturelles Herz. Herrschaftsgeschichte, Kunstgeschichte und Architektur werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert.

Zeitreise in den Barock

Die barocken Kunstschätze der Residenzgalerie, des Dommuseums, der Erzabtei St. Peter und des Salzburg Museum bilden in Zukunft die Grundlage für einen Barock-Schwerpunkt in Salzburg. „Salzburg ist nördlich der Alpen die Barockstadt schlechthin, aber weder aus touristischer noch aus musealer Sicht ist das Thema Barock bisher in Salzburg entsprechend aufgearbeitet und präsentiert worden. Unser Ziel ist es, dass man auch der Museen wegen nach Salzburg reist. Die Mischung aus Architektur, weltlicher Schönheit und kirchlicher Pracht ist etwas weltweit Besonderes“, so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer.

Mit einer einzigen Eintrittskarte

Auf dem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucherinnen und Besucher die Prunkräume der Residenz, die Residenzgalerie, das Dommuseum, das Museum St. Peter sowie die Barocksammlung Rossacher des Salzburg Museum im Wechsel mit Sonderausstellungen der beteiligten Museen.

Prunkräume der Residenz – Weltliches Zentrum der Fürsterzbischöfe

Die Residenz zu Salzburg diente über Jahrhunderte als Regierungssitz, Wohnort und für Repräsentationszwecke. 15 glanzvolle Prunkräume versammeln 200 Jahre Herrschafts- und Stilgeschichte von der Renaissance über Barock bis zum Klassizismus: mit Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr, hochbarockem Deckenstuck sowie wertvollen Spiegeln, Lustern, Uhren und Gemälden.

 

Residenzgalerie – Europäische Malerei von internationalem Rang

In 11 Sälen der ehemals fürsterzbischöflichen Residenz werden Gemälde des 16. bis 19. Jahrhunderts gezeigt. Bereits unter Fürsterzbischof Graf von Colloredo-Wallsee wurden Ende des 18. Jahrhunderts diese Räumlichkeiten als Gemäldegalerie genutzt.

 

Dombogenterrasse – Ausblick auf das barocke Zentrum Salzburgs

Als Verbindung zwischen Residenz und Dom bietet die Dombogenterrasse einen unvergleichlichen Ausblick auf den Dom- und den Residenzplatz und die daran anschließende bürgerliche Altstadt.

 

Nordoratorium – Sonderausstellungen mit Barockschwerpunkt

In dem mit aufwendigem Stuck ausgestatteten nördlichen Oratorium des Salzburger Doms finden Sonderausstellungen des Domquartiers statt. Zu sehen ist auch das künstlerisch reich dekorierte Rupertusoratorium.

Domorgelempore – Einblick in den geistlichen Mittelpunkt der Stadt

Der Salzburger Dom zählt zu den großartigen Monumentalbauten des Frühbarocks. Von der Orgelempore aus wirkt der Innenraum des Doms in seiner vollen Pracht.

Dommuseum – Kunstschätze aus 1.300 Jahren

Das Museum zeigt Goldschmiedearbeiten, Textilien, Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zum Barock aus dem Dom und Salzburger Kirchen.

Kunst- und Wunderkammer – Objekte und Kuriositäten aus Natur und Kunst

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die 1974 rekonstruierte fürsterzbischöfliche Kunst- und Wunderkammer. Die originalen Schaukästen des 17. Jahrhunderts bergen eine Fülle staunenswerter Artefakte.

Lange Galerie – Eindrucksvolle 70 Meter mit herausragenden Stuckarbeiten ausgestattet

Die Lange Galerie wurde 1657–1661 errichtet. Bis zum Ende des Erzstifts diente sie als Gemäldegalerie der Erzbischöfe. In dieser Tradition sind heute wieder großformatige, religiöse Gemälde aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter zu sehen.

Museum St. Peter – Kunstschätze aus dem ältesten Kloster im deutschen Sprachraum

Die überaus reiche Kunstsammlung des Benediktinerklosters St. Peter umfasst geschätzte 40.000 Exponate. Das Museum gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: St. Peter und die Kunst, St. Peter und die Musik, St. Peter in Geschichte und Verfassung.

Franziskanerkirche – Einblick in eine der ältesten Kirchen Salzburgs

Der Rundgang gewährt einen Einblick in das Innere der Franziskanerkirche und ermöglicht die eingehende Betrachtung des berühmten gotischen Sternrippengewölbes.

Öffnungszeiten

Täglich, außer Dienstag, von 10–17 Uhr geöffnet

Im Juli und August täglich geöffnet

Preise

Eintritt (inkl. Audioguide)   Vollbetrieb         Teilbetrieb*

Erwachsene    €  12,00    €  10,00

Kinder     €   5,00      €   4,00

Ermäßigt     €    10,00    €   8,00

Familie     €   27,00     €   22,00

Adresse: Domquartier, Residenzplatz 1 & Domplatz 1a, 5020 Salzburg

Tel.: 0662-8042-2109 – domquartier@salzburg.gv.at

www.domquartier.at

Steingassenfest 2012: Salzburgs Altstadt feiert Kunst & Kultur

Steingassenfest, Eröffnung, (c) Foto: Wildbild
Steingassenfest, Eröffnung, (c) Foto: Wildbild

Am 24. und 25. August 2012 ist es wieder soweit: Zum zweiten Mal wird am Fuße des Kapuzinerbergs in der Salzburger Altstadt das Steingassenfest 2012, „Ein Fest in der Steingasse“ über die Bühne gehen. Die ansässigen UnternehmerInnen haben sich so einiges einfallen lassen, um den Zauber des beliebten Kleinods wieder aufleben zu lassen.

Wo früher Töpfer, Hafner und Färber ihr Handwerk ausübten, findet man heute in der Steingasse eine Vielfalt aus Kunst und Kultur: Entzückende Galerien und Buchhandlungen reihen sich an Antiquariate, Vinotheken und gemütliche Gaststätten und Lokale. Das Steingassenfest ist die beste Gelegenheit, um die geschichtsträchtigen Häuser, bezaubernden Angebote und geheimnisvollen Ecken der Gasse am rechten Altstadtufer zu entdecken!

Kunst, Literatur & theatralische Intermezzi

stageART heißt das neue Projekt herausragender KünstlerInnen wie Jan Kuster und Jana Maria Riederer, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, in die Welt von Schauspiel, Gesang und Regie einzutauchen. Goethes „Faust“, Klaus Kinskis „Ich brauche Liebe“ und Shakespeares „Romeo undJulia“ gibt es am 25. August in Kavernen, Köchelverzeichnis und Gastlokal Fridrich zu sehen. Beim Antiquariat Weinek können sich FestbesucherInnen am Büchermarkt ihre alten Bücher gratis schätzen lassen, in der Galerie Horst Maras werden Werke von Andreas Reimann präsentiert. Walpurgis Schwarzlmüller zeigt in der Paracelsus Buchhandlung wie Meditation zu innerer Befreiung führt und Ferdinand Aichhorn öffnet beim Twilight Shopping in der textil-kunst-galerie seine Schatztruhe!

Sprechende Häuser: Vor ausgewählten Häusern in der Steingasse erzählen konzessionierte FremdenführerInnen von der Geschichte des jeweiligen Hauses. Ob brasilianischer Samba vom Bea de la Vega Trio, Summertime Blues von Harry Ahamer, barocke Klänge von Musikerin Gudrun Raber-Plaichinger, Gambenmusik von Maddalena Del Gobbo oder jazziger Sound von The Dream Catchers Limited – Das Lebensgefühl des Südens ist in jeder Ecke der Steingasse zu spüren. Die passenden Sommerdrinks dazu gibt es in den ansässigen Lokalen und Gaststätten wie der Pepe Cocktailbar, der Shrimps Bar, Selim`s Bar oder dem Gastlokal Fridrich. Erlesene Weine verkosten FestbesucherInnen im Köchelverzeichnis, im Cave le Robinet und in der Flavour Weinbar. Klassiker und gut bürgerliche Gerichte kommen im Maier`s und in der Andreas Hofer Weinstube auf den Tisch. Ein buntes Fest für Jung und Alt!

Freitag 24. August 2012, 14-24 Uhr, Samstag 25. August 2012, 11-24 Uhr 

Eintritt frei! 

 Quelle: www.salzburg-altstadt.at

Ausstellung Salzburg: Kunst auf der Festung 2012

Die Vernissage zur Kunst Ausstellung von Siegfried Zaworka findet am Montag, 13. August 2012, um 19.30 Uhr im Hödlmoser-Atelier auf der Festung Hohensalzburg in Salzburg statt. Inhalt sind Malereien und Zeichnungen des Künstlers. Die Ausstellung des Kärntners, der seit seinem Studium in Salzburg lebt, wird bis 25. August zu sehen sein.

Der Künstler selber arbeitet von 14. bis 25. August 2012 im Atelier und ist täglich von 13.00 bis 16.00 Uhr dort zu erreichen.

In Zusammenarbeit mit der Festungsverwaltung organisiert die Galerie im Traklhaus auf der Festung im Sommer kurze Ausstellungen unter dem Titel „kunst auf der festung“. Der Eingang ist neben dem Reißzug-Gebäude im Burghof der Festung, bevor man auf die Terrasse kommt (Nonntaler Seite).

Der 32-jährige Wiener Künstler und Kunstvereinsgründer Jakob Neulinger schreibt über Siegfried Zaworkas Werke: „Zaworkas Heroen führen ihre Existenz als blutlose Patienten in einem Reich der Schatten. In schamloser, koketter Manier und unter dem Dekor ihrer eigenen Abwesenheit trotzen die abgebildeten (Lebens)Mittel und Güter ihrer eigenen Konsumierbarkeit. Objekte der Begierde geraten in einen destruktiven Strom einer Selbstverweigerung und nehmen genau soviel Raum ein, wie sie auch negieren. Im Bekenntnis zu dieser Pose trotzen die Darsteller dem Spott, dem sie sich selbst anbieten und werden so zu Fratzen. Die den Verbänden auferlegte Bürde der (Auto)Destruktion attackiert auch jedes einzelne Individuum. Die Konsequenz aus dem Zerfall führt hier aber nicht zu einer erlösenden Auslöschung, sondern jeglicher Rest beginnt sich wieder und wieder auf sich selbst aufzubauen.

Siegfried Zaworka wurde 1972 in Wolfsberg geboren und besuchte die Universität für angewandte Kunst und die Universität Mozarteum. Er wurde bereits mit einigen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, so zum Beispiel 2001 mit dem Bauholding-Kunstförderungspreis, 2003 mit dem Auslandsstipendium Baltimore (USA), 2006 mit dem Slavi-Soucek-Stipendium für Grafik, 2007 mit dem Auslandsstipendium Frankfurt am Main, 2008 mit dem Auslandsstipendium Berlin sowie 2011 mit dem Jahresstipendium des Landes Salzburg.

Selber produzierte Götter

Bis Samstag, 11. August 2012, ist noch die Ausstellung „Wir geben neue Götter“ des in Wien lebenden Salzburgers Fabian Fink zu sehen. Der Künstler zeigt in der Reihe „kunst auf der festung“ unter anderem eine Installation aus selber produzierten Kunststoff-Steckteilen, die während der zehn Tage auf der Festung weiter wuchs. Weitere Informationen sind auf www.traklhaus.at verfügbar.

Quelle: Landeskorrespondenz Salzburg

Walk of Modern Art der Salzburg Foundation wird im Oktober 2011 vollendet

Im Oktober 2011 wird das zehnte und letzte Kunstwerk der Salzburg Foundation der Stadt übergeben und damit der „Walk of Modern Art“ vollendet, der 2002 mit einem Werk von Anselm Kiefer begonnen wurde. Entstanden ist seither ein einzigartiger Skulpturenparcours international renommierter Künstler, die ihre Werke eigens für Salzburg geschaffen haben.

Als Hommage an das Gastgeberland sind heuer drei Künstler aus Österreich eingeladen:

Die Künstlerin Brigitte Kowanz, die auch als Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien tätig ist, hat eine Lichtinstallation für die Salzburger Staatsbrücke konzipiert.

Über den Sockeln der vier Brückenköpfe errichtet sie semitransparente Spiegelkuben, in denen Schriftzüge aus Neon aufleuchten. Der Fotograf und Bildhauer Manfred Wakolbinger, bekannt für seine raumgreifenden, organisch geschwungenen Objekte aus Edelstahl, plant eine 11 m lange Skulptur mit zwei gefäßartigen Öffnungen für den Rudolfskai.

Der Wiener Künstler Erwin Wurm schließlich, Meister des bissigen und skurrilen Humors, wird seine ironisch aufgeladenen Gurken“-Skulpturen vor dem Furtwänglerpark im Festspielareal aufstellen. www.salzburgfoundation.at