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Salzburger Weihnachtsmuseum eröffnete im Dez. 2014

Alexander & Elisabeth Auersperg-Breunner, Herbert Kloiber, Emilia Auersperg-Breunner, Aloysius Auersperg-Breunner,  Katharina Kloiber, Uschi Kloiber, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov
Alexander & Elisabeth Auersperg-Breunner, Herbert Kloiber, Emilia Auersperg-Breunner, Aloysius Auersperg-Breunner, Katharina Kloiber, Uschi Kloiber, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov

In den Sommermonaten pilgert die Festspiel-Society seit Jahrzehnten nach Salzburg. Für Weihnachts-Fans ist die Stadt jetzt auch im Winter „Place to Be“, denn – neben dem berühmten Christkindlmarkt – gibt es dort jetzt auch ein „Weihnachtsmuseum“. Pünktlich zum Nikolaustag, am sechsten Dezember 2014, öffnete es seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Am Vorabend hatten Medienunternehmer und Filmrechtehändler Prof. Dr. Herbert Kloiber (ATV Chef) und seine Frau Ursula anlässlich der Eröffnung „ihres“ Museums bereits zu einer kleinen, aber feinen Opening-Feier geladen.

Rund 60 hochkarätige Gäste waren in das neue Museums-Juwel gekommen, welches im Herzen der Stadt, genauer gesagt am Mozartplatz 2 in den Mauern des ehemaligen „Café Glockenspiel“ beheimatet ist, welches er Anfang 2013 gekauft hatte.

Zuletzt gab es in den Räumlicheiten temporär das Pop-Up Restaurant „Brandtner und seine Leit“ des Salzburgers Stefan Brandtner bis Ende 2013, davor führte Do-&-Co-Chef Attila Dogudan sechs Jahre lang das „Demel“.

Uschi Kloiber, Elisabeth Auersperg-Breunner,  Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov
Uschi Kloiber, Elisabeth Auersperg-Breunner, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg,  (c) wildbild, Sandra Stojkov

Prof. Dr. Herbert Kloiber erwarb das historische Gebäude nämlich im Jahr 2012 und schenkte es seiner Frau Ursula: als neue Heimat für ihre umfangreiche Weihnachtssammlung „Weihnachtszeit – Feste zwischen Advent und Neujahr in Süddeutschland und Österreich 1840 – 1940“.

Diese hatte sie bereits im Jahr 2000 im Bayerischen Nationalmuseum in München gezeigt: „Nach dem sensationellen Erfolg der Ausstellung kam die Idee auf, die Ausstellung dauerhaft in einem Museum zu zeigen. Es kamen viele Angebote aus dem In- und Ausland, aber erst hier in Salzburg haben wir en perfekten Platz gefunden“, so Ursula Kloiber. „Es ist mir eine große Freude, dass meine Sammlung jetzt hier der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die einzelnen Stücke liegen mir – wie auch das Weihnachtsfest – sehr am Herzen und es freut mich, dass sie nun hier zu sehen sind anstatt in Kisten zu lagern.“

Zu bestaunen gibt es unter anderem kunstvolle Holzarbeiten aus dem Erzgebirge, Tausende von Christbaumkugeln in allen  Formen und Farben und aus Materialien wie Watte, Glas und Pappe, Weihnachtsmann- und Krampusfiguren aus den verschiedensten Ländern, sowie einen Jugendstilbaum, der in einem Spiegelkabinett arrangiert ist.

Anlass zum Feiern gab es gleich doppelt: „Hausherr“ und Gastgeber Herbert Kloiber konnte an diesem Abend zudem in seinen Geburtstag hineinfeiernZum Gratulieren war auch die Familie gekommen: die Kinder Herbert Kloiber jr. (mit Frau Julia), Katharina Kloiber (mit Julio Garcia Jimenez) sowie Elisabeth Prinzessin Auersperg-Breunner, die Tochter von Ursula Kloiber, mit Ehemann Prinz Alexander und Kindern.
Bei Catering von Do & Co feierten außerdem: Landeshauptmann Wilfried Haslauer („Das neue Weihnachtsmuseum passt ideal nach Salzburg und ist eine große Bereicherung.

Prof. Hans Zehetmair wildbild, Sandra Stojkov
Prof. Hans Zehetmair wildbild, Sandra Stojkov
Denn Salzburg ist quasi das „Weihnachts-Kompetenzzentrum“: hier wurde schon „Stille Nacht“ geschrieben“), der ehemalige stellvertretende bayerische Ministerpräsident Prof. Dr. Hans Zehetmair, der extra mit seiner Frau Ingrid anreiste („Die Ausstellung der Sammlung ist hier in Salzburg noch besser als damals im Bayerischen Nationalmuseum inszeniert, obwohl es schon 2000 in München Besucherrekorde gab“, lobte er), Pater Clemens (segnete das Weihnachtsmuseum), Dirigent Franz Welser-Möst, Graf  Johannes und Gräfin Sophie Walderdorff, Dr. Renate Eikelmann (Generaldirektorin Bayerisches Nationalmuseum), Opernstar Grace Bumbery.
Text: Andrea Vodermayr
Salzburger Weihnachtsmuseum 
Mozartplatz 2
A-5020 Salzburg
Öesterreich/Austria
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr 
Weihnachtszeit: 6. Dezember 2014 – 11. Januar 2015 (24. Dezember 2014: 10:00 Uhr – bis 14:00 Uhr)
sowie während der Festspiele zu Ostern und im Sommer
Februar – 18. März 2015 geschlossen
Eintritt: Erwachsene und Kinder 6,00 € . Senioren, Studenten, Gruppen/Familien (nur mit Voranmeldung, ab 15 Personen) 5 €

„Salzburg surft!“ – freies WLAN / WIFI wurde ausgebaut

Schlosshauptfrau Ingrid Sonvilla und Bürgermeister Schaden freuen sich über den neuen "Salzburg surft!"-Standort in Hellbrunn (©Foto: Stadtgemeinde Salzburg)
Schlosshauptfrau Ingrid Sonvilla und Bürgermeister Schaden freuen sich über den neuen „Salzburg surft!“-Standort in Hellbrunn (©Foto: Stadtgemeinde Salzburg)

Die WLAN-Hotspots mit den Nummern 24 und 25 gingen Donnerstag, 5. September 2013, im Schloss und beim Schlosspark in Hellbrunn online. „Damit bauen wir unseren Gratis-Internetservice weiter aus”, freut sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. „TouristInnen und Gäste können nun gleich ihr Erinnerungsfoto von den Wasserspielen posten, mailen oder einfach gemütlich im Schlosspark im Internet surfen. Die 100.000 Euro die wir insgesamt 2013 und 2014 in den Ausbau von ‚Salzburg surft‘ investieren sind gut angelegtes Geld!“, so das Stadtoberhaupt.

„Salzburg surft“ eine Erfolgsgeschichte

Allein im August benützten an die 15.000 UserInnen das Gratis-WLAN-Angebot der Stadt Salzburg. Die seit Sommer neuen Standorte am Kapitelplatz (2.691 User) und am Kajetanerplatz (1.248 UserInnen) kommen schon jetzt sehr gut an. „Mit dieser Ausbaustufe hat unser WLAN-Netz mehr als doppelte so viele Gratis-Hotspots wie München (4 Hotspots) und Wien (8 Hotspots) zusammen“, sagt Bürgermeister Schaden.

Auch häufig im Einsatz ist das Elektro-WLANo-Mobil der Stadt Salzburg. Zuletzt sorgte das umweltfreundliche Fahrzeug für Gratis-Internet beim Linzergassen-Fest, beim Fest im Hans-Lechner-Park oder beim „Picknick im Park“ im Kurgarten. Auch am Ruperti Kirtag wird das E-Fahrzeug die vielen Gäste mit Gratis-WLAN versorgen.

Eine Kooperation zwischen der Stadtgemeinde und der Außenwerbefirma „Progress“ wird heuer noch weitere interessante WLAN-Standorte und Angebote bringen.

Start vor drei Jahren

Salzburg surft“ startete im Jahr 2011 mit den ersten Hotspots. Im letzten Jahr kamen weitere Gratis-WLAN-Positionen in der Altstadt, an öffentlichen Orten in den Stadtteilen sowie in Freibädern dazu. 2012 zählte die Stadtgemeinde in etwa 125.000 NutzerInnen.

Am meisten frequentiert war der WLAN-Standort Mozartplatz mit rund 37.000 Logins, gefolgt vom Mirabellgarten mit ca. 30.000 NutzerInnen sowie Salzachufern und Rathaus/Getreidegasse mit je 15.000 Gratis-SurferInnen.

Um die Gratis-Hotspots zu benützen, benötigt der/die Hotspot-SurferIn einen Laptop, PDA, eine mobile Spielkonsole oder ein Handy mit WLAN-Modul. Nach der Auswahl der Kennung “Salzburg surft!” wird sie/er mit www.salzburg-surft.at verbunden.

Diese Adresse ist das Sprungbrett ins Internet und bietet auch Informationen über die Standorte, Tipps zur Nutzung, Hilfe und FAQ´s zum Einstieg ins Internet. Für die Benutzung des drahtlosen Netzwerks wird kein Benutzerkonto benötigt. Es besteht aber ein Zeitlimit, wie lange man das WLAN benutzen darf.

Mehr Infos:

www.salzburg-surft.at

www.stadt-salzburg.at

 

Fashion Weeks Altstadt Salzburg 19.-25.04.2013

Designer Markus Spatzier von der Manufaktur Herzblut präsentiert am 20. April ab 20 Uhr seine Kollektion. (Foto Moritz Maibaum)
Designer Markus Spatzier von der Manufaktur Herzblut präsentiert am 20. April ab 20 Uhr seine Kollektion. (Foto Moritz Maibaum)

In ein Fashion Mekka, das allen Modebegeisterten ein abwechslungsreiches Programm bietet, verwandelt sich die Salzburger Altstadt vom 19. bis 25. April 2013 bei den Fashion Weeks Altstadt Salzburg. Die Modeschule Hallein, deren SchülerInnen ihre ganz persönliche Sicht auf die Welt der Mode präsentieren, bilden am Freitag, 19. April 2013 den fulminanten Auftakt zu den zahlreichen Fashion Shows am Mozartplatz.

Modeschauen von Trachten Forstenlecher gemeinsam mit Misc Fashion, sowie vom Modehaus Hämmerle und Kleider Bauer stehen ebenso am Freitag und Samstag auf dem Programm.

Beim Grande Finale am Samstagabend ist junge italienische Mode von C5 Rinascimento genauso vertreten, wie extravagante Stücke von Vivienne Westwood von Rieger Fashion. Den krönenden Abschluss bildet die Fashion Show des international gefragten Designers Markus Spatzier der Manufaktur Herzblut. Spatzier mischt virtuos Lack und Leder mit Tracht und begeistert mit barocken Ballroben.

Rund um den Fashion Pavillon am Mozartplatz sorgen an beiden Tagen ganz dem Motto getreu ein nostalgisches Riesenrad, Jongleure, Live-Bands, rosa Zuckerwatte und eine Espressobar für Zirkusfeeling.

Bei geführten Shopping Touren mit ausgebildeten Typ- und Stilberaterinnen werden am 20. und 25. April 2013 die neuesten Trends, Farben und Schnitte gezeigt, sodass sich bestimmt für jeden ein passendes neues Outfit findet.

Die lange Shoppingnacht am Donnerstag, 25. April 2013 bietet allen Mode- und Beautybegeisterten nicht nur die Möglichkeit in über 130 Geschäften bis 22 Uhr ganz entspannt zu stöbern, sondern auch sich in den zahlreichen Kosmetikstudios über wohltuende Behandlungen zu informieren und verwöhnen zu lassen. Zudem bieten viele teilnehmende Betriebe an diesem Abend ihren BesucherInnen besondere Aktionen an.

Das gesamte Programm der Fashion Weeks gibt’s auf www.salzburg-altstadt

Auf den Spuren von „The Sound of Music“ – Ausstellung in Salzburg

Das ist ein riesiger Erfolg, der sogar unsere kühnsten Erwartungen übertroffen hat„, zeigte sich  Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner am 2. Juni 2011 erfreut angesichts des enormen Besucherandrangs der vergangenen Wochen im Kunstpavillon „White Noise“ auf dem Mozartplatz in Salzburg, wo die  Ausstellung „Erich Lessing – The Making of Sound of Music“ noch bis zum 10.06.2011  zu sehen war.

Dort waren seit Anfang Mai 2011 Originalaufnahmen vom Sound-of-Music-Filmset von Foto-Legende Erich Lessing aus dem Jahr 1964 präsentiert worden.

Prof. Erich Lessing, 1923 in Wien geboren, ist der Doyen der österreichischen Fotografie und eine Legende in der Welt der Pressefotografie. Bilder wie das Foto „Österreich ist frei!“ mit Leopold Figl und den auf dem Balkon des Belvederes versammelten Außenministern der Alliierten vom 15. Mai 1955 oder der Zyklus über den ungarischen Volksaufstand 1956 sind weltberühmt geworden.

Nicht zuletzt war Erich Lessing der offizielle Set-Fotograf beim Dreh des Filmklassikers „Sound of Music“ im Jahr 1964 in der Stadt Salzburg und Umgebung. Dieses Filmmusical prägt bis heute in aller Welt maßgeblich das Image von Salzburg. Mehr als 300.000 Gäste aus aller Welt kommen alljährlich wegen dieses Filmmusicals nach Salzburg und begeben sich hier auf die Spuren der Trapp-Familie.

Rund 30.000 Einheimische und Gäste aus aller Welt ließen sich diesen Blick hinter die Kulissen beim Dreh des wohl erfolgreichsten Film-Musicals aller Zeiten nicht entgehen. „Diese Zahlen beweisen einmal mehr, wie groß das Interesse an Sound of Music auch fast 50 Jahre nach den Dreharbeiten noch ist und wie hoch dementsprechend der Werbewert für das Kulturland Salzburg einzuschätzen ist„, hielt Brenner fest.

Die enorme Anziehungskraft, die der Film auf Menschen aus aller Welt ausübe, müsse entsprechend genutzt und gepflegt werden. Die Ausstellung „Erich Lessing – The Making of Sound of Music“ sei auch weiterhin in Salzburg zu sehen, erklärte Kulturreferent Brenner. “

White Noise“ ist ein flexibles, vielfältig adaptierbares Bauwerk, das regional, national und international für Kunst- und Kulturpräsentationen zur Verfügung steht. Das architektonische Konzept stamme vom Team soma ZT GmbH, das sich in einem internationalen Wettbewerb, der vom Salzburger Landes-Fonds „Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum“ ausgeschrieben worden war, durchgesetzt habe. Bei dem Pavillon, der aus dem Fonds Kunst am Bau finanziert wurde, handle es sich, so Brenner, um eine langfristige Investition auf viele Jahre. Der Pavillon ist Gebäude und Skulptur zugleich, aber auch Kunst im öffentlichen Raum und Architektur. Vor allem aber ist er ein Ort zur Präsentation neuer, ausdrucksstarker Kunst- und Kulturinitiativen, der im ganzen Bundesland eingesetzt werden kann als mobiler Pavillon..

Derzeit wird die Ausstellung abgebaut. Die Bilder übersiedeln auf die Festung Hohensalzburg (www.hohensalzburg.com), wo sie noch rund ein Jahr lang, bis 30. April 2012, der Öffentlichkeit präsentiert werden und so einen Besuch von Salzburgs Wahrzeichen und größter Tourismus-Attraktion noch reizvoller machen“, erklärte Brenner, der sich abschließend einmal mehr bei Prof. Lessing und den Kooperationspartnern des Landes, dem Kunst Haus Wien und der Galerie base-level sowie dem Produzenten Christoph Rahofer von EMS – Event Marketing Service, bedankte.   (LK)