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Covid Massentests: 377 Testlokale sind für 11. bis 13. Dezember bereit

 In Stadt und Land Salzburg sind die Vorbereitungen für die Corona-Massentests in der finalen Phase. „Wir appellieren an alle Salzburgerinnen und Salzburger: Nutzen Sie die Möglichkeit, selber etwas zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen – ohne Anmeldung und kostenlos, es ist für die Bürgerinnen und Bürger so einfach“, betonten Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bürgermeister Harald Preuner und Gemeindebundpräsident Günther Mitterer in einer Video-Pressekonferenz am Mittwochnachmittag 09.12.2020.

Online PK Corona-Massentests in Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bgm. Harald Preuner (Stadt Salzburg) und Bgm. Günter Mitterer 09.12.2020
Online PK Corona-Massentests in Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bgm. Harald Preuner (Stadt Salzburg) und Bgm. Günter Mitterer 09.12.2020

Mehr als 6.000 Personen, davon alleine zirka 1.000 in der Stadt Salzburg helfen mit, dass die Massentests auf das Corona-Virus vom 11. bis zum 13. Dezember reibungslos ablaufen.

Für das gesamte Bundesland stehen 395.600 Corona-Schnelltests bereit. In 377 Testlokalen mit 1017 Teststraßen im gesamten Bundesland sorgen Einsatzorganisationen, Gemeinden, die Bezirkshauptmannschaften, der Katastrophenschutz des Landes sowie viele Freiwillige dafür, dass jeder zur Eindämmung der Pandemie beitragen kann. Die Testlokale teilen sich auf die Bezirke wie folgt auf:

  • Stadt Salzburg: 70 Testlokale mit 210 Teststraßen an drei Standorten
  • Flachgau: 127 Testlokale mit 321 Straßen
  • Pinzgau 62 Testlokale mit 161 Straßen
  • Pongau 58 Testlokale mit 166 Straßen
  • Tennengau 37 Testlokale mit 102 Straßen
  • Lungau 23 Testlokale mit 57 Straßen

Haslauer: „Die Familie schützen.“

Der erste Massentest in Annaberg-Lungötz hat ausgezeichnet funktioniert, diese Erfahrung nutzen wir am kommenden Wochenende. Alles ist gut vorbereitet. Wir rufen nochmals auf, dass sich so viele Menschen wie möglich testen lassen. Es ist gut, wenn möglichst viele Gewissheit haben, dass sie gesund sind und niemanden in ihrem Umfeld anstecken können“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer und er fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, ein Bild über das Infektionsgeschehen in Salzburg zu bekommen und möglichst viele Infektionsketten zu unterbrechen. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar, dass das ganze Land hier bei der Organisation und Abwicklung zusammen hilft.

Preuner: „Wir ermöglichen sicheres Testen.“

An den zwei Testtagen in der Stadt Salzburg – 11. und 12. Dezember – gibt es drei barrierefreie Standorte (Messezentrum, Kongresszentrum, Flughafen) mit 210 Testspuren. „Die Kapazitäten werden jedenfalls ausreichen und Wartezeiten sollte es keine geben. Uns war es besonders wichtig, ein sicheres Testen zu ermöglichen und das ist auf jeden Fall gewährleistet und eine Ansteckung vor Ort kann damit bestmöglich verhindert werden“, so Harald Preuner, Bürgermeister der Stadt Salzburg. 

Mitterer: „Unglaublicher Zusammenhalt.“

Derzeit kommen die Pakete mit den Testmaterialien und der Schutzausrüstung in den 118 Gemeinden an. Letzte Vorbereitungen sind noch am Laufen, grundsätzlich funktioniert alles gut. Wir machen bei den Bürgerinnen und Bürgern bis zum letzten Tag dafür Stimmung, zum Test zu gehen“, betont Gemeindebund-Präsident Günther Mitterer, der außerdem hinzufügt: „Es ist einfach schön zu sehen, wie sehr hier alle zusammen helfen, wie immer, wenn es darauf ankommt.“

Alle Informationen auf einen Blick

Die komplette Liste der Testlokale für das gesamte Bundesland Salzburg ist noch heute im Laufe des frühen Abends unter www.salzburg.gv.at/coronatests zu finden.

Das Wichtigste zu den Tests von 11. bis 13. Dezember 2020

  • Kostenlos, freiwillig, in der Nähe
  • Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, auf Wunsch auch jüngere Kinder
  • Es ist keine Anmeldung nötig, aber wenn möglich vorher die Datenschutzerklärung und die Zustimmungserklärung ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und mitnehmen
  • Bitte E-Card und Lichtbildausweis nicht vergessen
  • Helferinnen und Helfer bemühen sich, dass keine Wartezeiten entstehen, es ist aber kurzfristig nicht auszuschließen.
  • 11. Dezember 2020 Stadt Salzburg
  • 12. Dezember 2020 Stadt Salzburg, Pinzgau und Lungau
  • 13. Dezember 2020 Flachgau, Tennengau, Pongau
  • Nicht zum Test gehen sollen Personen, die innerhalb der vergangenen drei Monate positiv auf Corona getestet wurden, in Quarantäne sind oder sich krank fühlen.
  • Bei einem positiven Schnelltest werden die Personen noch am selben Tag telefonisch kontaktiert und über die weitere Vorgehensweise informiert. Es folgt ein weiterer Test, um das Ergebnis abzusichern. Der genaue Zeitpunkt wird telefonisch mitgeteilt, die Behörden melden sich aktiv. Bis zu einem Ergebnis gilt: in Selbstisolation begeben.
  • Wenn noch am selben Tag kein Anruf durch die Behörden erfolgt, ist das Test-Ergebnis negativ. Dennoch gelten die üblichen Hygieneregeln, um eine Ansteckung zu vermeiden.
  • Alle Informationen, Dokumente, Downloads, Fragen und Antworten für Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden: www.salzburg.gv.at/coronatests

Salzburger: Ein Drittel weniger Nächtigungen in Sommersaison

Die Covid-19-Situation brachte für die Sommersaison ein Drittel weniger Nächtigungen und auch der August 2020 brachte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein deutliches Nächtigungsminus, jedoch fiel dieses nicht so stark aus, wie im Monat davor.

Seit August ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Manche Regionen – wie etwa der Lungau – konnten sogar ein Plus verzeichnen. Vor allem haben aber viele Österreicherinnen und Österreicher aber auch Urlauber aus dem benachbarten Deutschland im August das Salzburger Land mit seinen meist familiär geführten Tourismusbetrieben als Destination gewählt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und er fügt hinzu: „Man sieht auch daran, wie essenziell es für unsere Wirtschaft ist, eine Reisewarnung vor allem durch Deutschland zu verhindern. Das schaffen wir, indem wir die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich und alle gemeinsam verhindern.“

Berge und Seen - das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert.
Berge und Seen – das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert. @Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter

Im Fünf-Jahres-Vergleich kam es zu einem Rückgang 

Betrachtet man die bisherige Sommersaison von Mai bis August mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so zeigt sich ein Rückgang der Nächtigungen von knapp einem Drittel (32,9 Prozent).

So wurden heuer von Mai bis August knapp 7,1 Millionen Nächtigungen gezählt, im Vergleichszeitraum vom vergangenen Jahr waren es knapp 10,7 Millionen. Im Fünf-Jahresvergleich nahmen die Nächtigungen der bisherigen Saison um 28,4 Prozent ab.

August: Pinzgau hatte größten Anteil an Übernachtungen

Im Juli wurde ein Minus von 21,4 Prozent verbucht. Im August war es ein Minus von 10,6 Prozent. Den stärksten Anteil an Gesamtübernachtungen konnte im Monat August der Pinzgau – wie schon im Juli – mit einem Anteil von 45 Prozent (das sind 1,5 Millionen Übernachtungen) verbuchen, gefolgt vom Pongau mit knapp mehr als einer Million Übernachtungen (30 Prozent) und Flachgau mit rund 320.000 Übernachtungen (das ist ein Anteil von neun Prozent).

Die Stadt Salzburg verbuchte im August knapp mehr als 233.000 Übernachtungen (Anteil von sieben Prozent), der Lungau kam auf rund 170.000 (fünf Prozent) und der Tennengau verbuchte knapp 130.000 (vier Prozent).

Städtetourismus mit deutlichem Minus

Den stärksten Einbruch im August verbuchte die Stadt Salzburg. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier ein Nächtigungsminus von knapp 41,1 Prozent, gefolgt vom Tennengau mit einem Minus von 17,3 Prozent, dem Flachgau (-13,5 Prozent), Pongau (-11,1 Prozent), Pinzgau (-2,8 Prozent). Der Lungau hingegen verbuchte ein Plus von 3,5 Prozent.

Plus bei Nächtigungen von Österreichern und Deutschen

Kam es im August des Vorjahres zu insgesamt 3,8 Millionen Nächtigungen, so waren es im Vergleichszeitraum diesen Jahres rund 3,4 Millionen Nächtigungen.

Bei den inländischen Gästen gab es ein Plus (+300.000 Übernachtungen) und bei den Gästen aus Deutschland (+173.000 Übernachtungen).

Bei anderen Herkunftsnationen gab es hingegen ein deutliches Minus (gesamt -700.000). Das ergibt ein Gesamt-Minus von 400.000 Nächtigungen im Vergleich zum August 2019.

Erfolgreiches Wirtschaften bei Blizzard – Burgstaller bei Betriebsbesuch in Mittersill

 

Betriebsbesuch von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei Firma Blizzard in Mittersill Foto: LMZ/Neumayr/MMV 07.11.2011 GF Mag. Helmut Exenberger, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Marketingleiter Rakuschka
Betriebsbesuch von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei Firma Blizzard in Mittersill Foto: LMZ/Neumayr/MMV 07.11.2011 GF Mag. Helmut Exenberger, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Marketingleiter Rakuschka (Foto: Landeskorrespondenz)

Bei der Firma Blizzard hat sich seit der im Jahr 2006 erfolgten Eingliederung in die Tecnica-Gruppe ein neuer Weg des erfolgreichen Wirtschaftens herauskristallisiert. Damit gewinnt ein Stück Salzburger Skiproduktions-Geschichte wieder an Stärke.“ Das betonte am 7. November 2012 , Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei ihrem Betriebsbesuch, bei dem sie sich ein Bild von der wiedererstarkten Produktion der Firma am Standort Mittersill machen konnte. Burgstaller hob weiters hervor: „In den vergangenen drei Jahren konnte ein Umsatz von mehr als 30 Millionen Euro jährlich gefestigt werden, ein ähnliches Ergebnis wird auch für heuer wieder angestrebt.

Blizzard wurde 1945 von Anton Arnsteiner gegründet. Seit 2006 gehört das Unternehmen zur Tecnica Gruppe, wobei es die klare Strategie gibt, Blizzard Mittersill als das „Ski-Competence-Center“ der gesamten Gruppe zu führen. Der Fokus liegt auf Qualität und Nachhaltigkeit aller Produkte unter dem Motto „Handmade in Mittersill„. Diese Strategie brachte für Blizzard bisher noch nie erreichte positive Aufmerksamkeit in aller Welt.

Die Produktpalette von Blizzard Mittersill umfasst Blizzard Ski, Skistöcke, Taschen und Tecnica Skischuhe. Die Anzahl der Beschäftigten stieg von 246 im Jahr 2009 auf 291 im Jahr 2011. Der Umsatz belief sich 2011 auf 39.879.688 Euro (2009: 31.661.363 Euro).

Man setzt im Hause Blizzard wieder verstärkt auf einen Wiedereinstieg in den alpinen Rennsport und den Ski-Weltcup, wie mir von der Geschäftsführung berichtet wurde. Dabei freut es mich, dass auch die Jugendförderung nicht zu kurz kommt„, hob Burgstaller weiters hervor.

Quelle: Landeskorrespondenz Salzburg