Archiv der Kategorie: Lungau

Salzburger: Ein Drittel weniger Nächtigungen in Sommersaison

Die Covid-19-Situation brachte für die Sommersaison ein Drittel weniger Nächtigungen und auch der August 2020 brachte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein deutliches Nächtigungsminus, jedoch fiel dieses nicht so stark aus, wie im Monat davor.

Seit August ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Manche Regionen – wie etwa der Lungau – konnten sogar ein Plus verzeichnen. Vor allem haben aber viele Österreicherinnen und Österreicher aber auch Urlauber aus dem benachbarten Deutschland im August das Salzburger Land mit seinen meist familiär geführten Tourismusbetrieben als Destination gewählt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und er fügt hinzu: „Man sieht auch daran, wie essenziell es für unsere Wirtschaft ist, eine Reisewarnung vor allem durch Deutschland zu verhindern. Das schaffen wir, indem wir die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich und alle gemeinsam verhindern.“

Berge und Seen - das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert.
Berge und Seen – das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert. @Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter

Im Fünf-Jahres-Vergleich kam es zu einem Rückgang 

Betrachtet man die bisherige Sommersaison von Mai bis August mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so zeigt sich ein Rückgang der Nächtigungen von knapp einem Drittel (32,9 Prozent).

So wurden heuer von Mai bis August knapp 7,1 Millionen Nächtigungen gezählt, im Vergleichszeitraum vom vergangenen Jahr waren es knapp 10,7 Millionen. Im Fünf-Jahresvergleich nahmen die Nächtigungen der bisherigen Saison um 28,4 Prozent ab.

August: Pinzgau hatte größten Anteil an Übernachtungen

Im Juli wurde ein Minus von 21,4 Prozent verbucht. Im August war es ein Minus von 10,6 Prozent. Den stärksten Anteil an Gesamtübernachtungen konnte im Monat August der Pinzgau – wie schon im Juli – mit einem Anteil von 45 Prozent (das sind 1,5 Millionen Übernachtungen) verbuchen, gefolgt vom Pongau mit knapp mehr als einer Million Übernachtungen (30 Prozent) und Flachgau mit rund 320.000 Übernachtungen (das ist ein Anteil von neun Prozent).

Die Stadt Salzburg verbuchte im August knapp mehr als 233.000 Übernachtungen (Anteil von sieben Prozent), der Lungau kam auf rund 170.000 (fünf Prozent) und der Tennengau verbuchte knapp 130.000 (vier Prozent).

Städtetourismus mit deutlichem Minus

Den stärksten Einbruch im August verbuchte die Stadt Salzburg. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier ein Nächtigungsminus von knapp 41,1 Prozent, gefolgt vom Tennengau mit einem Minus von 17,3 Prozent, dem Flachgau (-13,5 Prozent), Pongau (-11,1 Prozent), Pinzgau (-2,8 Prozent). Der Lungau hingegen verbuchte ein Plus von 3,5 Prozent.

Plus bei Nächtigungen von Österreichern und Deutschen

Kam es im August des Vorjahres zu insgesamt 3,8 Millionen Nächtigungen, so waren es im Vergleichszeitraum diesen Jahres rund 3,4 Millionen Nächtigungen.

Bei den inländischen Gästen gab es ein Plus (+300.000 Übernachtungen) und bei den Gästen aus Deutschland (+173.000 Übernachtungen).

Bei anderen Herkunftsnationen gab es hingegen ein deutliches Minus (gesamt -700.000). Das ergibt ein Gesamt-Minus von 400.000 Nächtigungen im Vergleich zum August 2019.

Spannendes auf Salzburgs Burgen erleben

Mittelalterfest auf der Festung Hohensalzburg Bildrechte: Burgen & Schlösser Salzburg
Mittelalterfest auf der Festung Hohensalzburg Bildrechte: Burgen & Schlösser Salzburg

Auf Salzburgs Burgen wird das Mittelalter lebendig. Bei farbenfrohen Festen und stimmungsvollen Führungen wird das einzigartige Ambiente der wehrhaften Steinbauten aus vergangenen Jahrhunderten lebendig und die Kinder kommen bei abwechslungsreichen Erlebnisstationen auf ihre Kosten.

Die Burg Mauterndorf im Lungau bietet am Freitag, 21. August, ab 18.00 Uhr bei der „Langen Nacht auf der Burg“ Nachtführungen in dem mehr als 700 Jahre alten Wehrturm. Die Bewohner des Bergfrieds werden lebendig und erzählen spannende Geschichten aus ihrem Alltag.

Zusätzlich erwarten die Besucherinnen und Besucher ab 19.00 Uhr ein Rahmenprogramm mit Schaukämpfen und einer Feuershow im Burghof sowie ein Unterhaltungsprogramm für Kinder im Lungauer Landschaftsmuseum. Beim „Mittelalterlichen Spectaculum“ am Samstag, 22., und am Sonntag, 23. August 2015, finden jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr Schaukämpfe, Bogenschießen und Handwerksvorführungen auf dem großen Ritterspielplatz statt.

Am Sonntag, 13. September 2015, schließlich stehen beim großen Familienfest von 11.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt Unterhaltungspunkte wie Kinderkochkurse, eine große Ritterschatzsuche, mittelalterliche Spiel- und Bastelstationen, Kinderschminken und vieles mehr auf dem Programm.

Auf der Erlebnisburg Hohenwerfen findet am kommenden Samstag, 22. August, die „Eskimo Spaßtour“, ein Fest für Kinder statt. Unternehmungslustige Kinder sind dabei eingeladen, bei zahlreichen Spielen mitzumachen und tolle Preise zu gewinnen. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Wasser.

Um die seltenen Perlen zu finden, müssen zahlreiche Abenteuer bestanden und mit Mut, Geschick und Teamgeist die kniffeligen Aufgaben gelöst werden. Die Kinder erwarten lustige Aktivitäten wie ein Riesenbrettspiel, eine gruselige Mutprobe, eine Unterwasserschule und viele weitere spannende Spielestationen.

Am darauffolgenden Samstag, 29. August, ist von 18.00 bis 22.00 Uhr eine mystische Nacht angesagt. Man nimmt dabei an der Tafel des Burggrafen teil und genießt ein typisches Landknechtsmahl. Geboten werden weiters eine mystische Nachführung und eine Feuershow. Dafür ist eine Anmeldung unter 06468/5203 erforderlich.

Die Festung Hohensalzburg bildet am Freitag, 4. September, um 19.30 Uhr die Kulisse für eine stimmungsvolle Nachtführung. Treffpunkt ist beim Infopoint.

Im August und September ist weiters Kunst auf der Festung zu bewundern, Künstler präsentieren ihre Werke im ehemaligen Atelier Hödlmoser im Burghof.

Infos: Landeskorrepondenz Salzburg

Burg Mauterndorf – Von der Skipiste in die mittelalterliche Burg

Das Burgerlebnis Mauterndorf ist von 29. Dezember bis Ostern wieder geöffnet Von der Piste ins Mittelalter
Das Burgerlebnis Mauterndorf ist von 29. Dezember bis Ostern wieder geöffnet: Von der Piste ins Mittelalter (©Foto: Salzburger Landeskorrespondenz)

Die Burg Mauterndorf befindet sich in Mauterndorf im Lungau im Salzburger Land. Ein Besuch auf der Burg Mauterndorf  ist die Krönung eines Ski-Tages im Lungau und ein Ausflugtipp für die ganze Familie, sollten die Waden nach Schonung verlangen oder das Wetter einmal nicht mitspielen.

Bis 4. April 2013 können kleine und große Besucherinnen und Besucher auf der Burg Mauterndorf wieder tief ins mittelalterliche Leben eintauchen: beim Anprobieren der Gewänder in der Kleiderkammer oder beim Laden der Hakenbüchse im Felsenkeller.

Die ehemalige Mautstation und zeitweilige Sommerresidenz der Fürsterzbischöfe von Salzburg hat während der Wintermonate jeden Dienstag und Donnerstag von 12.00 bis 19.00 Uhr (letzter Einlass um 18.00 Uhr) ihre Pforten geöffnet. Höhepunkte sind die Abendführungen durch den Wehrturm.

Lebensgroße Figuren – Menschen in authentischen Gewändern und Tiere – und viele spielerisch gestaltete Stationen machen das Burgerlebnis Mauterndorf zu einem Museum zum Anfassen und Mitmachen.

Stimmungsvolle Abendführungen durch den Wehrturm

Eine besondere Attraktion sind die winterlichen Abendführungen für Kinder und Erwachsene auf den 700 Jahre alten und 44 Meter hohen Wehrturm. In diesem sind auf sechs Etagen die originalgetreue Nutzung des Turmes mit Schatzkammer, Verlies, Notquartier und Türmerstube nachgestellt.

Die Führungen finden jeden Donnerstag um 20.00 Uhr statt und dauern zirka eine Stunde. Sie versprechen ein mystisches Erlebnis mit Ausblicken über den dämmrigen, verschneiten Lungau. Hinterher empfiehlt sich eine Einkehr in die Burgschenke (Anmeldung unter der Telefonnummer 06472/7294).

Winterliches Burgerlebnis Mauterndorf

Die Familienkarte für das Burgerlebnis Mauterndorf gibt es während der Wintersaison um 13 Euro. Der Normalpreis für Erwachsene beträgt 5,50 Euro (ermäßigt mit Gutschein: 4,50 Euro), für Kinder drei Euro. Die Sonderführung „Abendstimmung im Wehrturm“ kostet für Erwachsene sechs Euro (ermäßigt: fünf Euro), für Kinder 3,50 Euro und für Familien 14 Euro.

5570 Mauterndorf

www.salzburg-burgen.at/de/mauterndorf

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz,

Hohe Tauern Card: Die 160 besten Ausflugsziele im Salzburger Land


Seit drei Jahren gibt es die Hohe Tauern Card in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Urlauber können mit ihr das ganze Salzburger Land in die Tasche stecken: Sie berechtigt nämlich zum Gratiseintritt bei 160 Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen – vom Badesee in Uttendorf bis zum Bogendorf in Stuhlfelden, von den Hochalmbahnen Rauris bis zur WasserWunderWelt in Krimml.

Selbstredend sind die „Hot Spots“ der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern mit der Hohe Tauern Card vereint, wie das Nationalparkzentrum Hohe Tauern in Mittersill, die Nationalparkausstellung „Smaragde & Kristalle“ in Bramberg und das Nationalparkhaus „Könige der Lüfte“ in Rauris. Auch die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um den Großglockner sind mit ihr gratis, darunter die Großglockner Hochalpenstraße, die SLB Pinzgauer Lokalbahn oder etwa der Wild- & Freizeitpark Fusch-Ferleiten.

 

In Summe bringt die Hohe Tauern Card 46 Strand-, Hallen- und Erlebnisbäder, Thermen, Museen und Ausstellungen, Schaubergwerke, Sommerrodelbahnen, Busse, Schiffe und 24 Bergbahnen auf ihr handliches Scheckkartenformat.

Zusätzlich gibt es bei 14 Bonuspartnern Ermäßigungen für Hohe-Tauern-Card-Inhaber, etwa bei den Hochgebirgsstauseen in Kaprun, der Gipfelwelt 3000 am Kitzsteinhorn oder der Panoramabahn Kitzbüheler Alpen. Ab dem dritten Kind zwischen sechs und fünfzehn Jahren einer Familie ist die Hohe Tauern Card gratis.

 

Hohe Tauern Card (gültig bis 26.10.12)

6-Tages-Karte: Erw. 46 Euro, Ki. 23 Euro

12-Tages-Karte: Erw. 55 Euro, Ki. 27,50 Euro

über 160 Attraktionen und Sehenswürdigkeiten im gesamten Salzburger Land

Quelle: MK /V.Haas

Familienhotel Moar Gut

Wenn Kinder die Hauptrolle spielen, Eltern vollends entspannt sind, ein Rund-um-Service auf höchstem Niveau geboten wird… Dann sind dies Ferien im Familien-Erlebnis Hotel Moar-Gut im österreichischen Großarl.

Pippi und der Wasserfrosch

Hallenbad
Hallenbad

2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune. Ich mach mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt. „Ich will Ponyreiten, schwimmen gehen, auf die Riesenrutsche, zu den Tieren und dann ins Kino,“ verkündet die kleine Anna. Nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip können sich die Kinder im Moar-Gut die Ferien ganz nach Ihrem Geschmack gestalten. Der einzige Nachteil bei dem umfangreichen Angebot ist, dass der Tag nur 24 Stunden hat.

Als einziges 4-Sterne Superior Hotel mit 5 Smileys, zählt das Haus zu den besten Kinderhotels in Österreich. „Jodeln will man vor Freude… bei einem Urlaub im Moar-Gut“ titelte erst kürzlich das renommierte Reisemagazin GEO-SAISON und hat das Moar-Gut auch in die Riege der 100 besten Hotels europaweit gewählt. Jodelkurs wird zwar (noch) keiner angeboten, dafür eine Vielzahl sonstiger

Kinderhof
Kinderhof

Aktivitäten. Das Großarltal ist bekannt für seine vielen bewirtschafteten Almhütten und familienfreundlichen Wanderwege. Die idyllische Gegend kann auch auf dem Rücken der Pferde erkundet werden. Am hoteleigenen Reitplatz oder am neuen Reitwanderweg zeigt die Reitlehrerin, wie man wie Pippi Langstrumpf sicher am Sattel sitzt. „Gelegentlich ist der stärkste Mann Europas, Franz Müllner bei uns zu Gast. Der zeigt den Kids dann auch wie man die Pferde hochhebt“, verrät Hotelier Sepp Kendlbacher. Auch Indoor ist das Angebot sensationell. In der neuen „Gustis-Kinderwelt“ kommen die Kleinen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Softplayanlage mit Riesenrutsche, Kreativräumlichkeiten, Puppenecke bis hin zum modernsten Kinderkino. Insgesamt Bergesieben ausgebildete Kindergärtnerinnen kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs jeden Alters. „Aber manchmal fällt der Urlaub auch ins Wasser,“ schmunzelt eine relaxte Mutter, „wenn die Kids beim Schwimmkurs sind“. Die professionellen Kurse werden für große und kleine Wasserfrösche angeboten. Vom Babyschwimmen bis hin zum Kinder-Schwimmkurs ab 4 Jahren. Währenddessen haben die Eltern Zeit, sich im Moar-Gut Wellness & Beauty Bereich verwöhnen zu lassen. Unter den wohltuenden Händen einer Energie-Massage kommt der Gedanke: „Das ist doch die Welt, widdewiddewie sie mir gefällt“.

Mehr Informationen unter www.moargut.com

Quelle: Pressetext

 

Salzburger Almsommer 2012 als Fixpunkt im jährlichen Veranstaltungskalender

154 Salzburger Almen sind zertifizierte Almsommerhütten, die mit selber erzeugten regionalen Produkten, weidenden Tieren in unmittelbarer Umgebung sowie strengen Hygiene- und Trinkwasserauflagen den hohen Ansprüchen der Wanderer gerecht werden. Während des Salzburger Almsommers bieten die Almhütten kulinarische Schmankerl wie Brettljause, Hauswürste, Bauernkrapfen und Schnäpse an.

Besondere Almerlebnisse, geführte Wanderungen, Almfeste und spezielle Urlaubsangebote runden das touristische Angebot ab. So hat sich der Almsommer in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender entwickelt.

Der diesjährige Almsommer 2012 steht ganz im Zeichen der Gesundheit. Wanderern und Besuchern wird eine breite Auswahl bergbäuerlich erzeugter Köstlichkeiten angeboten und auch das Thema Kräuter und Heilpflanzen, altbewährte ländliche Gesundheits-Anwendungen sowie körperliche und mentale Erfahrungen spielen im heurigen Almsommer verstärkt eine Rolle.

Das Almsommer-Angebot kann vom Salzburger Seenland bis zum Nationalpark Hohe Tauern auf unterschiedlichste Weise erkundet werden: Bei genussvollen Streifzügen zu den Tennengauer Käsealmen, bei Meditationen und Jodelübungen an Kraftplätzen oder bei Wanderungen mit Nationalpark-Rangern in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, auf dem Salzburger Almenweg oder von Bergsee zu Bergsee im Lungau.

Enge Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft

Mit dem Salzburger Almsommer positionierte die SLTG (SalzburgerLand Tourismus GmbH) gemeinsam mit der Salzburger Almwirtschaft im Jahr 2003 das Thema Wandern, das sich in den vorangegangenen Jahren immer deutlicher zu einem Trend entwickelt hatte, neu und füllte es mit attraktiven Inhalten.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft ist dabei ein zentraler Aspekt für eine nachhaltige Angebotsgestaltung. Dass dieser Schulterschluss eine richtige Entscheidung war, beweisen die vergangenen erfolgreichen Almsommer.

Quelle: Landeskorrespondenz)

Zahlreiche Veranstaltungen in Salzburg im Namen des Heiligen Georg rund um den 23. April

Georgiritt in Eugendorf Kirchberg Foto: Franz Neumayr
Georgiritt in Eugendorf Kirchberg Foto: Franz Neumayr

Der Heilige Georg zählt zu den vierzehn Nothelfern und ist Schutzpatron der Bauern, Reiter, Soldaten und Pfadfinder. Dargestellt wird er seit dem Mittelalter meist als Ritter, der einen Drachen tötet. Rund um seinen Gedenktag, den 23. April 2012, finden auch dieses Jahr wieder vom Flachgau bis in den Lungau Pferdewallfahrten und Pferdesegnungen, sogenannte Georgiritte und Reiterspiele mit Kranzlstechen statt.

In der Landeshauptstadt Salzburg veranstaltet die Bürgergarde der Stadt Salzburg das traditionelle St. Georgi-Kirchweihfest mit Schaustellern am Kapitelplatz und Georgi-Ritt auf die Festung Hohensalzburg. Dabei reitet die Bürgergarde in historischen Uniformen auf geschmückten Pferden den Festungsberg bis zum Hohen Stock hinauf. Nach der Messe – die Burgkappelle ist dem Heiligen Georg geweiht – findet im Innenhof der Festung die Pferdesegnung statt.

Bis zu den Reformen unter Erzbischof Hieronymus Colloredo fanden am Georgitag Wetter- und Vieh-Bittgänge statt, deren prächtiger Bestandteil einst die Reitergruppen waren. Mehr oder weniger prächtig nahm, wer ein Reitpferd besaß, an diesem Tag beritten an der Wallfahrt zum nächsten Georgikirchlein teil. Mit dem Verbot der Bittprozessionen (1780, 1782, 1783; Kammerhofer, Bräuche im Salzburger Land 2, 2003) und dem Abkommen des Pferdes als allgemeinem Verkehrsmittel, gerieten sie in Vergessenheit.

Fürs große Vieh hilft der Hl. Leonhard, fürs kleine tut?s der Thomataler Jirg a„, hieß es früher im Lungau (Klaus Beitl, 1974), wohl weil die Leonhardiwallfahrt von internationaler Bedeutung war. Der Georgiritt in Thomatal im Lungau wurde von Pfarrer Valentin Pfeiffenberger 1970 ins Leben gerufen. Zahlreiche Reitergruppen und Bauern reiten seither auf festlich herausgeputzten Pferden zur Kirche.

Vor der Kirche St. Georg werden die Pferde gesegnet und anschließend findet ein zweimaliger Umritt durch den Ort statt. Aus Nah und Fern kommen alljährlich die Reiter und Rosserer, da dieser Tag und der Leonharditag im November zwei ganz wichtige Tage für die bäuerliche Bevölkerung sind. Für sie beginnt mit dem 23. April die Weidezeit.

Und Georgi ist auch der Tag, an dem das Kasermandl die Alm verlässt und die Tiere wieder auf die Hochweiden getrieben werden dürfen.

Heiliger Georg als ritterlicher Held

Der Heilige Georg soll als Märtyrer zur Beginn der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (284-303/05) gestorben sein. In den Ostkirchen wird er als Großmärtyrer und Erzmärtyrer verehrt. Besondere Verbreitung hat die Drachentöter-Legende aus der Zeit der Kreuzzüge gefunden.

Diese ähnelt den Epen, die ritterliche Tugenden verbreiten. Hier wird die Legende zum christlichen Lehrbeispiel: Georg rettet die jungfräuliche Königstochter vor einer Bestie, dem Drachen. Er tötet den Drachen, der das Böse und den Unglauben verkörpert. Daher rät Georg auch nach seiner Heldentat dem befreiten Volk zur Taufe.

1969 wurde Georg in einem Reformakt von Papst Paul VI. offiziell (wie viele andere historisch nicht bewiesene Heilige) aus dem katholischen Heiligenkalender gestrichen. 1975 tauchte der Name jedoch wieder im Römischen Generalkalender auf, da auf örtlich beliebte Heilige Rücksicht genommen wird. Denn, was zählt ist nicht die Nachweisbarkeit, sondern die Vorbildwirkung der Legende.

Am Beispiel der Georgiritte zeigt sich, dass Bräuche aber oft auch erst in der jüngeren Vergangenheit entstanden sind. So ist laut Journalist und Autor Reinhard Kriechbaum, die „Sache“ in Sommerholz beim Irrsee (zwischen Neumarkt und Mondsee) einem Tierarzt eingefallen (aus dem Buch: „Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler“).

Dort kommen nun seit bereits mehr als 40 Jahren an ungeraden Jahren im April bis zu rund 300 Reiter und Pferdegespanne zusammen, und der Georgiritt ist zu einem der größten volkskulturellen Veranstaltungen der Region geworden.

Flachgau

Der Georgiritt in Kirchberg in der Gemeinde Eugendorf wird vom Heimatverein „D’Vorberger“ veranstaltet und findet am Sonntag, 15. April, statt. Die Veranstaltung beginnt um 12:30 Uhr. Bei Schlechtwetter wird der Kirchberger Georgiritt 2012 auf den 29. April verschoben. Informationen unter www.vorberger.info

In Sommerholz der Gemeinde Neumarkt am Wallersee findet der Georgiritt alle zwei Jahre statt und steht erst 2013 wieder auf dem Brauchtumskalender.

Salzburg Stadt

Vom 20. bis 22. April 2012 findet in der Stadt Salzburg das traditionelle St. Georgi-Kirchweihfest mit Schaustellern auf dem Kapitelplatz und dem Georgi-Ritt auf die Festung Hohensalzburg statt. 2012 begeht es die Bürgergarde auch im Zeichen des Jubiläums „725 Jahre Sühnebrief (Stadtfrieden)“ und der ersten urkundlichen Erwähnung einer bewaffneten Bürgerschaft in der Stadt Salzburg (1287). Mehr Infos auf der Website der Salzburger Bürgergarde.

Lungau

Im Thomatal im Lungau findet dieser Brauch dieses Jahr am Sonntag, 29. April 2012 statt. Informationen auf der Website Lungauer Volkskultur.

Informationen zu Brauchtumsveranstaltungen finden sich im neu erschienenen Buch „Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler“, Bräuche in Österreich: Fasching, Ostern, Frühling, von Reinhard Kriechbaum, erschienen im Verlag Anton Pustet (2012).

Salzburg: Bei Osterfeuern auf Sicherheit achten in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag

Auch heuer werden im Land Salzburg, vor allem im Lungau, in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wieder hunderte Osterfeuer brennen. Damit dies rechtlich möglich ist, wurde im vergangenen Jahr in Salzburg eine eigene Verordnung der Landeshauptfrau von Salzburg, die so genannte Brauchtumsfeuer-Verordnung, erlassen, da das Bundesluftreinhaltegesetz ein generelles Verbrennungsverbot im Freien mit nur wenigen Ausnahmen enthält.

Jedoch wurde den Ländern die Möglichkeit eingeräumt, für Brauchtumsveranstaltungen individuelle Ausnahmen zu gewähren, wovon Salzburg Gebrauch gemacht hat. Diese Ausnahme gilt nicht nur für Osterfeuer, sondern auch für Winter- und Sommersonnenwendfeuer sowie Johannisfeuer (24./25. Juni 2012).

Die Brauchtumsfeuer-Verordnung sieht jedoch besondere Sicherheitsvorkehrungen vor, die vor allem wegen der Trockenheit der vergangenen Wochen streng eingehalten werden müssen. So ist das Abbrennen der Feuer der örtlich zuständigen Feuerwehr mit Angabe der Feuerstelle sowie Art und Menge des Brennmaterials zu melden. Weiters ist ein Sicherheitsbeauftragter zu bestimmen, dessen Name der Feuerwehr bekanntzugeben ist und der für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich ist.

Dazu zählen ein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen Feuer und Besucher, die Vermeidung der Belästigung von Nachbarn durch eine zu starke Rauchentwicklung, die Verhinderung einer unkontrollierten Ausbreitung des Feuers sowie das vollständige Löschen des Feuers am Ende der Brauchtumsveranstaltung. Zum Entzünden des Feuers dürfen keine Brandbeschleuniger verwendet werden.

Es darf nur trockenes unbehandeltes Holz sowie Stroh und Heu, wenn dies im Brauchtum vorgesehen ist, verbrannt werden.

In der Verordnung ist weiters festgelegt, dass nur Brauchtumsfeuer, die zur Pflege des bekannten überlieferten Brauchtums im Land Salzburg von einem Verein, einer Orts- oder Glaubensgemeinschaft oder auch einer sonstigen Personengruppe abgebrannt werden, als solche gelten. Außerdem muss die Veranstaltung „zur allgemeinen Teilnahme offenstehen

Quelle: Landeskorrespondenz Salzburg

Lungau: neue Sonnenbahn auf das Speiereck eröffnet

Eröffnung der neuen 8er Gondelbahn auf das Speiereck in St. Michael im Lungau
Eröffnung der neuen 8er Gondelbahn auf das Speiereck in St. Michael im Lungau v.l. Bgm. Manfred Sampl, LH Stv. Wilfried Haslauer und Peter Schitter (Bergbahnen-Lungau)Foto: Franz Neumayr

Die Investitionen im Skigebiet Großeck/Speiereck sind weitere Bausteine zum Aufschwung im Lungau. Das Skigebiet neben dem Fanningberg und dem Katschberg gehört zur maßgeblichen Infrastruktur für den Wintertourismus im Bezirk. Mit der neuen Gondelbahn, die die Gäste des Skigebiets in nur sechseinhalb Minuten auf 2.400 Meter Seehöhe befördert, und der dazugehörigen neuen Abfahrt, auf der sich 1.300 Höhenmeter bis ins Tal genießen lassen und die komplett beschneit werden kann, kann das Skigebiet zuversichtlich in die junge Saison gehen„, sagte Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer am 17. Dezember 2011, bei der Eröffnung der neuen Sonnenbahn auf das Speiereck.

Im Skigebiet Großeck/Speiereck gibt es elf Liftanlagen, davon eine Gondelbahn und fünf Sesselbahnen. Insgesamt stehen 47 Kilometer Abfahrten in jeder Kategorie zur Verfügung, diese können zu 100 Prozent beschneit werden. Die Kosten für die neue Seilbahn auf das Speiereck beliefen sich insgesamt auf 7,5 Millionen Euro, wobei das Tourismusressort des Landes die Investition mit 1,25 Millionen Euro unterstützte.

Die Bergstation befindet sich auf 2.400 Meter Höhe, die Talstation auf 1.100 Meter. Die Länge der Seilbahn beträgt 2,2 Kilometer, die Fahrzeit 6:25 Minuten.

Mit diesen Investitionen in die Liftinfrastruktur leisten wir einen Beitrag dazu, dass sich nach dem positiven Trend im Lungauer Sommertourismus jetzt auch die Zahlen im Winter stetig nach oben bewegen„, so Haslauer, der sich bei allen, die sich für dieses Projekt einsetzten, bedankte, „allen voran LAbg. Ing. Manfred Sampl, Bürgermeister von St. Michael im Lungau, und Prokurist Peter Schitter, der bei der Abwicklung des Baus mit Baubeginn im September 2011 einen Rekord hinlegte„, schloss Haslauer.

Quelle: Landeskorrespondenz Salzburg

Großes Familienfest @ Burg Mauterndorf am 10.09.2011

Am Samstag, 10. September 2011 laden die Kinderfreunde und Kinderfreundinnen Salzburg zum Ferienabschluss gemeinsam mit den Salzburger Burgen und Schlössern zu einem erlebnisreichen Fest für die ganze Familie auf die Burg Mauterndorf im Lungau ein. Von 13.00 bis 18.00 Uhr erwarten die kleinen aber auch großen Besucher/innen lustige, spannende und kreative Spielstationen. Das bunte Treiben wird sich vor der Burg, aber auch in den Innenbereichen abspielen und so interessante Einblicke in die ritterlichen Gemäuer bieten.

Das Familienfest steht im Zeichen von Rittern und Burgfräuleins. Ausgerüstet mit einem Burgspielpass können bei den Spielstationen Stempel gesammelt werden. Im und um das Burggelände gibt es mittelalterliche Spiele, eine Schmatzkiste, Ringerlstechen, Selberentwerfen von Ritter- und Burgfräuleinkostümen, Schminken, eine Ritterschatzsuche, eine Hupfburg und vieles mehr.

Nach erfolgreich absolvierter „Burgralley“ kann der Spielpass gegen ein Geschenk eingelöst werden.

Für das leibliche Wohl sorgt das Team der Burgschenke auf der Burg Mauterndorf. Der Eintritt zu dem Fest, das bei jeder Witterung stattfindet, ist kostenlos.

Quelle: Landeskorrespondenz

Familienurlaub mit Teenagern im Wellnesshotel Eggerwirt in St.Michael in Österreich

Eggerwirt Spa- und Vitalresort
Eggerwirt Spa- und Vitalresort

Die schönste Zeit des Jahres steht bevor – der Sommerurlaub 2011 ist geplant und alle freuen sich. Fast alle. Denn häufig sind es Familien mit Kindern im Teenager-Alter, deren Urlaub häufig hektischer ist als der Alltag.

Damit gemeinsame Ausflüge im Urlaub Spaß und Abwechslung bringen, lassen sich die Hotels und Tourismusregionen sehr viel einfallen: Klettertouren, Segway-Fahrten, Canyoning und Rafting … diese Liste kann noch unendlich weitergeführt werden.

Das familiengeführte 4*superior Wellnesshotel Eggerwirt in St.Michael im Lungau hat für „große Kids“ und Teenies ein spezielles Ferienprogramm erstellt. Hier sollen sich nicht nur die Eltern etwas Besonderes gönnen, sondern auch die Kids und Teens dürfen sich in außergewöhnliche Natur-Erlebnisse stürzen.

Das Angebote für Teenies enthält unter anderem:

– Moutainbike-Training
– Klettertouren
– Schnupperreitstunden
– Flying Fox (abenteuerliche Fahrt/Flug mit der Seilrutsche)
– spannende Familienwanderungen
– Familienrafting …

Im Wellnesshotel Eggerwirt steht das gemeinsame Erleben und Entspannen im Vordergrund. Auch sollen die Kids & Teens im Urlaub in St. Michael die Natur erleben und ein Gefühl für die Besonderheiten und die Schönheit der Region erhalten.

Auch für die Eltern ist hier allerhand geboten: der Wellness- und Entspannungsbereich z.B. umfasst 12.500 qm. Für die Wellnessurlauber stehen verschiedene Inklusiv-Einrichtungen zur Verfügung: Solegrotte, Damfbad, Laconium, Tepidarium, Finnische Holzblocksauna, Park mit Badeteich, 3 Pools (innen und außen), Almruhe-Relaxbereich mit 16 Wasserbetten.

Die Freizeitmöglichkeiten rund um das Hotel sind vielfältig. Sie reichen von Wandern, Golfen, Biken im Sommer, hin zu Skifahren, Schneeschuhwandern und Langlaufen im Winter. Das Hotel ist Mitglied der Bestwellness Hotels Austria Gruppe.

Spa & Vitalresort Wellnesshotel Eggerwirt
Kaltbachstraße 5
5582 St. Michael im Lungau
Tel.: ++43/6477/82240
Fax: ++43/6477/822455
office@eggerwirt.at

Internet: www.eggerwirt.at