Der Christbaum für den 47. Salzburger Christkindlmarkt kommt in diesem Jahr aus der Flachgauer Gemeinde Seeham. Die schön gewachsene 25 Meter hohe Fichte mit einem Gewicht von rund vier Tonnen wurde heute geerntet.

Spender des mächtigen Baumes ist die Familie Erdelitsch, in deren Garten die Fichte rund 80 Jahre gewachsen ist. Für den Transport nach Salzburg muss der Baum auf 23 Meter gekürzt werden.

Am Nachmittag des 08.11.2021 wurde der neue Christbaum am Residenzplatz von der Salzburger Berufsfeuerwehr und dem Salzburger Gartenamt aufgestellt.
 
Wir sind davon überzeugt, dass der Christbaum bei der Bevölkerung von Salzburg und den Gästen aus dem In- und Ausland großen Gefallen finden wird“, ist sich der Obmann des Salzburger Christkindlmarktes Wolfgang Haider, der bei der Auswahl des Baumes vom Seehamer Bürgermeister Peter Altendorfer unterstützt wurde, sicher. Die Suche nach einem geeigneten Baum ist aufwändig und beginnt für Haider bereits im Frühjahr.

Der ideale Baum befindet sich nicht im Wald, sondern in einem Garten oder in einer Alleinlage. Er hat eine Mindesthöhe von 24 Metern und muss gerade und gleichmäßig gewachsen sein„, weiß Haider. „Und wenn er dann auch noch mit einem Kran erreichbar ist, hat er eine gute Chance als Christbaum für den Salzburger Christkindlmarkt ausgewählt zu werden„.
 
Beliebtes Fotomotiv in der Salzburger Altstadt
 
Seit dem Jahr 2000 organisieren die Betreiber des Salzburger Christkindlmarktes einen Christbaum für die Salzburger Altstadt am Residenzplatz. Die Fichte oder Tanne ist während der Adventzeit ein Aushängeschild für die Altstadt und ein beliebtes Fotomotiv.

Spender ist die Familie Erdelitsch aus Seeham, in deren Garten die Fichte rund 80 Jahre gewachsen ist ©Foto: christkindlmarkt.co.at, Salzburg

Auch für die Baumbesitzer kann die Spende, neben der Ehre, dass der eigene Baum von vielen Menschen bewundert wird, ein zusätzlicher Vorteil sein:

Oftmals werden die Bäume in den Gärten zu groß und die Besitzer freuen sich über eine fachgerechte Fällung und einen sicheren Abtransport„, erklärt Haider. 
 
700 LED-Lichter erleuchten den Christbaum
 
Nach Ankunft des Christbaumes am Residenzplatz übernimmt die Salzburger Berufsfeuerwehr und das Gartenamt des Magistrats Salzburg die Aufstellung der gespendete Fichte.

Dazu wird der Baum mit einem Kran gehoben und in ein mehrere Meter tiefes Loch gesenkt.

Nach Schnitt und Aufstellung beträgt die endgültige Höhe des Christbaumes am Residenzplatz rund 20 Meter. Für eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung sorgen rund 700 LED-Lichter.
 
So richtig erstrahlen wird der Seehamer Christbaum jedoch erst am Abend des 18. November 2021, dem Eröffnungstag des 47. Salzburger Christkindlmarktes.

Das Einschalten der Beleuchtung, die sogenannte Illuminierung, findet dann im Rahmen der offiziellen Eröffnung statt.

Der Salzburger Christkindlmarkt hat dann täglich bis einschließlich 26. Dezember für die Besucher geöffnet. Ab 27. Dezember 2021 verwandelt sich der Christkindlmarkt in einen Silvestermarkt, der über den Jahreswechsel bis 1. Jänner 2022 geöffnet hat.

Freuen sich auf ihre himmlischen Auftritte am Salzburger Christkindlmarkt (v.l.): Victoria Bieling, Eva Reisenberger, Christkind Johanna Schönthaler, Kathrin Heizinger und Valerie Bieling (©Foto: christkindlmarkt.co.at, Salzburg – Neumayr)

Die Herkunft der Christbäume des Salzburger Christkindlmarktes seit 2000:
 
2020: Hintersee
2019: Gaißau
2018: Oberndorf
2017: Lamprechtshausen-Arnsdorf
2016: Mariapfarr
2015: Hallein
2014: Wagrain
2013: Großgmain
2012: St. Koloman
2011: Adnet
2010: Neukirchen am Großvenediger
2009: Radstadt
2008: Anthering
2007: Plainfeld
2000 bis 2006: Ebenau

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