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Mozartwoche 2015 @ Salzburg 22.01.-01.02.2015

©Foto: Matthias Baus
Davide penitente ©Foto: Matthias Baus

Für die Mozartwoche 2015 hat der künstlerische Leiter Marc Minkowski die Mozart-Kantate „Davide penitente“ als Highlight ausgewählt, die zum ersten Mal im März 1785 im Wiener Burgtheater gegeben wurde – ein wunderschönes Werk, dessen szenische Umsetzung der Maestro einem einzigartigen Meister seines Fachs anvertraut: dem „Pferde-Choreographen“ Bartabas und seinem Team der Académie équestre de Versailles (ausverkauft!).

Bartabas verbindet Pferde und Menschen, Musik, Bewegung, Licht und Kostüme zu poetischen Gesamtkunstwerken. Damit werden in der Felsenreitschule jene Stars ins Rampenlicht gestellt, für welche diese einzigartige Stätte vor über drei Jahrhunderten errichtet worden ist: die Pferde!

Außerdem setzt die Mozartwoche von 22. Januar bis 1. Februar 2015 Franz Schubert und Elliot Carter ins Zentrum des Programms. Schuberts Oper „Alfonso und Estrella“ wird am 23. Januar 2015 in einer konzertanten Aufführung ihre lyrisch-dramatischen Vorzüge voll ausspielen können.

Kammermusik, Lieder und Klavierstücke von Schubert sind im Programm der Mozartwoche 2015 ebenfalls präsent.

Mit der Aufführung der letzten beiden Werke des großen, 2012 verstorbenen Elliot Carter, „Epigrams“ und „Instances“, setzt die Mozartwoche am 1. Februar 2015 einen hochkarätigen Schlusspunkt.

Interpreten wie die japanische Pianistin und Grammy-Preisträgerin Mitsuko Uchida, Kristian Bezuidenhout am Hammerklavier, Fazil Say am Piano, das Hagen Quartett, die Wiener Philharmoniker unter Nikolaus Harnoncourt, Les Musiciens du Louvre Grenoble unter Marc Minkowski und viele mehr machen die Mozartwoche 2015 zum internationalen Klassik-Highlight des Winters! www.mozarteum.at

Salzburger Festspiele 2014: Premiere „Der Rosenkavalier“ am 01.08.2014 mit anschliessender „Audi Night“ im Restaurant M32 auf dem Mönchsberg

Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Glanz und Glamour in Salzburg! Hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Society, Kultur und Showgeschäft trafen sich am 01. August 2014 im Großen Festspielhaus, wo die Strauss-Oper „Der Rosenkavalier“, eine Neuinszenierung von Harry Kupfer, mit Dirigent Franz Welser-Möst und den Wiener Philharmonikers,  Krassimira Stoyanova als Feldmarschallin, Sophie Koch als Octavian, Mojca Erdmann als Sophie sowie Günther Groissböck als  „Ochs von Lerchenau“ große Premiere feierte.

Audi, bereits im 20. Jahr Festspiel-Hauptsponsor, hatte VIPs wie Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Stephanie Gräfin von Pfuel zum diesjährigen Opern-Highlight der Salzburger Festspiele 2014 geladen.

Große Promi-Oper schon draußen auf dem Red Carpet, der vor dem Opernhaus ausgerollt war.

Im Blitzlicht stand neben Opern-Diva Anna Netrebko (in „Janina“) vor allem auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die bestens gelaunt in die Kameras strahlte: „Den „Rosenkavalier“ habe sie „schon hundertmal gesehen“, wie sie erzählte. „Aber jeder Rosenkavalier ist anders – so wie im richtigen Leben“, sinnierte die Festspielexpertin, die gerade erst ihre diesjährigen Schlossfestspiele auf ihrem Regensburger Schloss beendet hat.

Wir freuen uns schrecklich auf diesen Abend“, so Schauspielerin Christiane Hörbiger (in Traumrobe von „Vivienne Westwood“), die mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Tötschinger kam. Die Oper habe sie schon „sehr oft“ gesehen, wie sie erzählte: „Bei der Eröffnung dieses Hauses unter Karajan. Ganz Salzburg war damals gekränkt, dass keine Mozart-Oper gespielt wurde. Aber es war eine hinreißende Inszenierung.“

Gastgeber Prof. Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender der AUDI AG; mit Frau Angelika) konnte auch zahlreiche VIPs bei der Premiere auf den Salzburger Festspielen 2014 begrüßen, er hatte am gleichen Tag mit einem Vier-Jahres-Vertrag die Hauptsponsorschaft verlängert.Doch hier wurde erst einmal gefeiert…

Stephanie von Pfuel und Hendrik te Neues ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Stephanie von Pfuel und Hendrik te Neues ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Stephanie Gräfin von Pfuel (Kleid: Basler; Schmuck: „Juwelenschmiede“) und Verleger Hendrik te Neues zum Beispiel: „Der „Rosenkavalier“ ist meine absolute Lieblingsoper. Es war auch die Lieblingsoper meines Vaters. Im Innenhof unseres Schlosses  haben wir Lautsprecher und dort früher immer den Rosenkavalier gehört. Ich habe mich wie ein Schnitzel auf diesen Abend gefreut“, so die Gräfin, die mit ihrem Lebensgefährten nach der Aufführung auch noch zur „Audi Night“ im Restaurant „M32″ auf dem Mönchsberg kam.

Die Audi Night in Salzburg ist immer wieder einer meiner Höhepunkte im dichten Terminkalender. In diesem Jahr feiern wir 20 Jahre Partnerschaft mit den Salzburger Festspielen und haben heute den Kooperationsvertrag um weitere vier Jahre verlängert“, so Gastgeber Rupert Stadler.

Im Sekundentakt hatten die A 8-Limousinen die Stars zum Festspielhaus gebracht: Sport-Kommentator Marcel Reif („Der Rosenkavalier war großartig“) mit Frau Prof. Dr. Marion Kiechle zum Beispiel.

Unter den Gästen waren auch Wolfgang Porsche mit seiner Lebensgefährtin Claudia Hübner (in „Blachnik“): „Die Audi Night ist eine schöne Geste. Kultur braucht Sponsoring“. Der Unternehmer kommt lieber nach Salzburg als nach Bayreuth: „Ich mag Bayreuth nicht so gerne wegen des langen Sitzens. Hier in Salzburg hat man es doch etwas bequemer. Ich komme seit ich Student bin hierher in die Oper“, erzählte er.

Sitzfleisch war allerdings auch an diesem Abend gefragt: ca. vier Stunden dauerte die Aufführung, inklusive zwei Pausen.

Taxis und Rupert Stadler bei der Audi Night der Salzburger Festspiele im Restaurant M32 & Oper "Der Rosenkavalier" im Großen Festspielhaus in Salzburg am 01.08.2014 ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Taxis und Rupert Stadler bei der Audi Night der Salzburger Festspiele im Restaurant M32 & Oper „Der Rosenkavalier“ im Großen Festspielhaus in Salzburg am 01.08.2014 ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Vor der Oper hatte es für die VIP-Gäste einem Empfang sowie eine exklusive Einführung in das Werk von Festspiel-Intendant Alexander Pereira auf der Terrasse des Hotels „InterContinental“ in Berchtesgaden gegeben, nach der Aufführung wurde bei der „Audi Night“ bei kulinarischen Köstlichkeiten (Eierschwammerl Tartar im Strudelteig, Zander auf Kräuterfusion, Rinderfilet, Petit Fours) gefeiert.

Zu späterer Stunde schauten dort auch einige Künstler des Ensembles vorbei – und wurden mit donnerndem Applaus bedacht.

Beim Premieren-Highlight (am Pult stand für den erkrankten Zubin Mehta der Wiener Dirigent Franz Welser-Möst) außerdem dabei: Festspiel-Stammgast Bianca Jagger, die mit Salzburgs Top-Galerist Thaddaeus Ropac kam, Corinne Flick mit Mann Gert-Rudolf („Muck“) Flick, Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Dr. Hubert Waltl (Audi-Vorstand Produktion), Prof. Dr. Jochem Heizmann (Mitglied Markenvorstand VW Konzern), Carolin Elleke (ehemals Stadler), Graf Günther von der Schulenburg, Konstantin Wettig (Engels & Völkers Immobilien), Musikproduzent Günther Mende, der Münchner Juwelier Thomas Jirgens („Juwelenschmiede“), der in Begleitung von Sachs-Muse und Model Geraldine Goltz kam, die natürlich Schmuck aus der „Juwelenschmiede“ trug (ihr Kleid war von einem „indischen Designer“), McDonalds Franchisenehmer Michael Heiniritzi mit Frau Alexandra Swarovski (in „Hervé Léger“), Franz Rauch (Geschäftsführer der Münchner Nobeldico P1), Rudi Gröger mit Frau Angelika (in „Rena Lange“), Gitta Gräfin Lambsdorff (Managing Director Tiffany & Co. Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa), die Politikerin (und ehemalige Miss Germany) Dagmar Wöhrl (in „Talbot Runhof“ und in Begleitung von Dr. Wolfgang Marth), Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler.

Text: Andrea Vodermayr

Mozartwoche 2013 in Salzburg vom 24.1.-3.2.2013

Mozarts Geburtshaus (©Foto: Marikka-Laila Maisel)
Mozarts Geburtshaus (©Foto: Marikka-Laila Maisel)

Unter neuer Leitung präsentiert sich 2013 die Salzburger Mozartwoche (24.1. bis 3.2. 2013): Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum ist Matthias Schulz, der französische Dirigent Marc Minkowski zeichnet verantwortlich für das Programm der Mozartwoche.

Erstmals heißt es dann Bühne frei für die Jüngsten unter den Mozart-Interpreten: Das neu gegründete Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum Salzburg feiert in der Mozartwoche sein Bühnendebüt. Das Ensemble aus 40 Musikern zwischen 7 und 12 Jahren aus umliegenden Musikschulen in Österreich und Deutschland präsentiert sich mit zwei Konzerten erstmals der Öffentlichkeit.

In diesem Klangkörper können Kinder die wertvolle Erfahrung machen, zum Orchester zusammenzuwachsen und ihre Spielfreude auf das Publikum zu übertragen.

Auf dem Programm der Mozartwoche stehen außerdem Konzerte mit sechs Gastorchestern sowie fünf Konzerte mit Salzburger Orchestern: Die Camerata Salzburg unter Louis Langrée, das Mozarteumorchester Salzburg und das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, Preisträger des Auswahlspiels der Universität Mozarteum u.a. Johann Christian Bachs Behandlung des Stoffes von Mozarts Oper Lucio Silla (konzertant) mit Rolando Villazón und Les Musiciens du  Louvre Grenoble wird von Marc Minkowski dirigiert.

Die Wiener Philharmoniker sind seit der ersten Mozartwoche im Jahr 1956 dem Festival zentral verbunden und werden mit namhaften Solisten und unter zwei der aufsehenerregendsten Dirigenten der jungen Generation zu erleben sein: Gustavo Dudamel und Teodor Currentzis – ebenso wie unter dem herausragenden Maestro George Prêtre.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner, werden erstmals auch Werke des deutschen Komponisten auf dem Programm der Mozartwoche stehen.

Eine einmalige Gelegenheit, Instrumente aus Mozarts Besitz live zu hören, sind die Museumskonzerte in Mozarts Geburtshaus und im Mozart-Wohnhaus. Erstmals werden in Mozarts Geburtshaus dessen Violine und der von Anton Walter gefertigte Hammerflügel („Garser“) von Francesco Corti und Thibault Noally gespielt. Im Mozart-Wohnhaus spielt Alexander Melnikov Sonaten von Mozart und Johann Christian Bach, Sylvia Schwarz singt Lieder und Arien von mit Mozart befreundeten Komponisten und Florian Birsak ist am Clavichord, Cembalo und Hammerflügel zu hören. www.mozarteum.at

Von Wunschvorstellungen zum „wahren Mozart“

Wie hat Wolfgang Amadeus Mozart ausgesehen? Das Bild vom eleganten Herrn mit weißer Perücke und rotem Samtrock kennen wohl die meisten von uns, ziert doch diese Konterfei Millionen von Souvenirartikeln, Plakaten von Musikfestivals, Buchcovern, CDs und Süßigkeiten. Tatsächlich dürfte Mozart jedoch kein sehr schöner Mensch gewesen sein: klein, mit großem Kopf, aber bemerkenswert schönen Händen. Dem Aussehen Mozarts spürt die Stiftung Mozarteum nach, die noch nie gesehene Bildnisse des Genies in einer spannenden Ausstellung präsentiert.

„Mozart-Bilder – Bilder Mozarts. Ein Porträt zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ zeigt erstmals in Salzburg einen Überblick über die wesentlichen historischen Bildnisse des Komponisten (25.1. bis 15.4. 2013). In den Räumen des Mozart-Wohnhauses werden rund 80 Exponate zu sehen sein, darunter Bildnisse, die aus seiner Zeit stammen, wie auch solche, die sich später entwickelt haben und aus denen ein spezielles Mozartbild abgeleitet wird. Mozart-Bildnisse im Spannungsfeld zwischen Realität und Wunschdenken – der Besucher kann sich mit den  zahlreichen authentischen Porträts ein Bild des tatsächlichen Erscheinungsbildes Mozarts machen.

Die Stiftung Mozarteum Salzburg besitzt die größte Sammlung originaler Mozart-Porträts, die für die Dauer dieser einzigartigen Sonderschau um zahlreiche wertvolle Leihgaben aus ganz Europa – viele davon aus Privatbesitz – bereichert wird. Ein eigenes Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche und Führungen in verschiedenen Sprachen runden das Angebot ab. www.mozarteum.at

Quelle: Salzburg Tourismus

Salzburger Festspiele 2011 – Programm Highlights 27.07.-30.08.

Die Salzburger Festspiele sind auch im 91. Jahr ihres Bestehens mehr denn je ein Magnet. Drei Dinge machen den besonderen Zauber aus, der allsommerlich 230.000 Gäste aus 36 Ländern in die Mozart-Stadt zieht.

Zum ersten bieten die Salzburger Festspiele ein umfassenderes künstlerisches Angebot als jedes andere Festival: 190 Aufführungen in 35 Tagen an 14 Spielorten in den Sparten Oper,  Konzert und Schauspiel. Von Mozart bis zur Moderne, von der klassischen Deutung bis zum theatralen Experiment. Eines aber ist immer oberstes Gebot: die Qualität.

Zum zweiten kann der Besucher hier Kunstgenuss mit Urlaub verbinden. Tagsüber laden die Seen des Salzkammerguts zu Ausflügen und abends genießt man die barocke Altstadt.

Zum dritten bieten die Salzburger Festspiele ein bestimmtes Flair. Die Hofstallgasse und die gesamte Stadt sind gleich einem hochkulturellen Laufsteg – den Eintritt dazu erwirbt man mittels Festspielkarten.

Die Festspielgäste wählen täglich zwischen 5 und 9 Veranstaltungen. Welche Höhepunkte erwarten sie von 27. Juli bis 30. August?

Das Dream-Team Riccardo Muti und Peter Stein bringt Verdis Macbeth, Christian Thielemann und Christoph Loy schaffen mit Richard Strauss Frau ohne Schatten einen weiteren Opernhöhepunkt dieser Saison.

Erstmals im Großen Festspielhaus ist Leoš Janáčeks Oper Die Sache Makropulos zu sehen. In der Titelrolle ist Angela Denoke in der Regie von Christoph Marthaler zu erleben. Die Wiener Philharmoniker spielen unter Esa-Pekka Salonen.

Ein Mozartschwerpunkt, wie man ihn sonst nur in den Mozart-Jubeljahren genießen konnte, ist für 2011 geplant. Dieser wird mit drei Orchestern besetzt: Das Orchestra of the Age of Enlightenment übernimmt unter dem jungen Briten Robin Ticciati Le nozze di Figaro. Les Musiciens du Louvre spielen unter ihrem Gründer Marc Minkowski Così fan tutte. Die Wiener Philharmoniker widmen sich unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin Don Giovanni.

Das programmatische Herzstück der Konzerte 2011 bilden die Reihen Der Fünfte Kontinent und die Mahler-Szenen. Die Kontinente stellen im fünften Jahr exemplarische Kompositionen der letzten Jahrzehnte einander gegenüber.

Im Schauspielprogramm 2011 inszeniert Nicolas Stemann beide Teile von Goethes Faust als Marathonvorstellungen an vier Wochenenden auf der Perner-Insel Hallein.

Die Uraufführung Immer noch Sturm ist vielleicht Peter Handkes persönlichstes Werk. Dimiter Gotscheff führt Regie.

Thomas Ostermeier kehrt mit der Inszenierung von Shakespeares Maß für Maß nach Salzburg zurück. In den Hauptrollen sind Gert Voss und Lars Eidinger zu sehen.

Roland Schimmelpfennig, dessen Die vier Himmelsrichtungen uraufgeführt wird, sagt: „Gelungene Stücke nehmen ihre Zuschauer mit, sie machen neugierig, sie stören Gewohnheiten, es entstehen neue Blickrichtungen. Diese Stücke entwickeln einen Sog, sie sind unberechenbar und – unwiderstehlich.“

Die Salzburger Festspiele sind sicher, dass das Programm 2011 einen solch unwiderstehlichen Sog entwickeln wird.

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