Schlagwort-Archive: Wilfried Haslauer

Salzburger: Ein Drittel weniger Nächtigungen in Sommersaison

Die Covid-19-Situation brachte für die Sommersaison ein Drittel weniger Nächtigungen und auch der August 2020 brachte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein deutliches Nächtigungsminus, jedoch fiel dieses nicht so stark aus, wie im Monat davor.

Seit August ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Manche Regionen – wie etwa der Lungau – konnten sogar ein Plus verzeichnen. Vor allem haben aber viele Österreicherinnen und Österreicher aber auch Urlauber aus dem benachbarten Deutschland im August das Salzburger Land mit seinen meist familiär geführten Tourismusbetrieben als Destination gewählt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer und er fügt hinzu: „Man sieht auch daran, wie essenziell es für unsere Wirtschaft ist, eine Reisewarnung vor allem durch Deutschland zu verhindern. Das schaffen wir, indem wir die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich und alle gemeinsam verhindern.“

Berge und Seen - das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert.
Berge und Seen – das waren für die Sommertouristen wahre Sehnsuchtsorte in Salzburg. Das Minus wurde durch Gäste aus Österreich und Deutschland ein wenig abgefedert. @Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter

Im Fünf-Jahres-Vergleich kam es zu einem Rückgang 

Betrachtet man die bisherige Sommersaison von Mai bis August mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so zeigt sich ein Rückgang der Nächtigungen von knapp einem Drittel (32,9 Prozent).

So wurden heuer von Mai bis August knapp 7,1 Millionen Nächtigungen gezählt, im Vergleichszeitraum vom vergangenen Jahr waren es knapp 10,7 Millionen. Im Fünf-Jahresvergleich nahmen die Nächtigungen der bisherigen Saison um 28,4 Prozent ab.

August: Pinzgau hatte größten Anteil an Übernachtungen

Im Juli wurde ein Minus von 21,4 Prozent verbucht. Im August war es ein Minus von 10,6 Prozent. Den stärksten Anteil an Gesamtübernachtungen konnte im Monat August der Pinzgau – wie schon im Juli – mit einem Anteil von 45 Prozent (das sind 1,5 Millionen Übernachtungen) verbuchen, gefolgt vom Pongau mit knapp mehr als einer Million Übernachtungen (30 Prozent) und Flachgau mit rund 320.000 Übernachtungen (das ist ein Anteil von neun Prozent).

Die Stadt Salzburg verbuchte im August knapp mehr als 233.000 Übernachtungen (Anteil von sieben Prozent), der Lungau kam auf rund 170.000 (fünf Prozent) und der Tennengau verbuchte knapp 130.000 (vier Prozent).

Städtetourismus mit deutlichem Minus

Den stärksten Einbruch im August verbuchte die Stadt Salzburg. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier ein Nächtigungsminus von knapp 41,1 Prozent, gefolgt vom Tennengau mit einem Minus von 17,3 Prozent, dem Flachgau (-13,5 Prozent), Pongau (-11,1 Prozent), Pinzgau (-2,8 Prozent). Der Lungau hingegen verbuchte ein Plus von 3,5 Prozent.

Plus bei Nächtigungen von Österreichern und Deutschen

Kam es im August des Vorjahres zu insgesamt 3,8 Millionen Nächtigungen, so waren es im Vergleichszeitraum diesen Jahres rund 3,4 Millionen Nächtigungen.

Bei den inländischen Gästen gab es ein Plus (+300.000 Übernachtungen) und bei den Gästen aus Deutschland (+173.000 Übernachtungen).

Bei anderen Herkunftsnationen gab es hingegen ein deutliches Minus (gesamt -700.000). Das ergibt ein Gesamt-Minus von 400.000 Nächtigungen im Vergleich zum August 2019.

Salzburger Weihnachtsmuseum eröffnete im Dez. 2014

Alexander & Elisabeth Auersperg-Breunner, Herbert Kloiber, Emilia Auersperg-Breunner, Aloysius Auersperg-Breunner,  Katharina Kloiber, Uschi Kloiber, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov
Alexander & Elisabeth Auersperg-Breunner, Herbert Kloiber, Emilia Auersperg-Breunner, Aloysius Auersperg-Breunner, Katharina Kloiber, Uschi Kloiber, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov

In den Sommermonaten pilgert die Festspiel-Society seit Jahrzehnten nach Salzburg. Für Weihnachts-Fans ist die Stadt jetzt auch im Winter „Place to Be“, denn – neben dem berühmten Christkindlmarkt – gibt es dort jetzt auch ein „Weihnachtsmuseum“. Pünktlich zum Nikolaustag, am sechsten Dezember 2014, öffnete es seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Am Vorabend hatten Medienunternehmer und Filmrechtehändler Prof. Dr. Herbert Kloiber (ATV Chef) und seine Frau Ursula anlässlich der Eröffnung „ihres“ Museums bereits zu einer kleinen, aber feinen Opening-Feier geladen.

Rund 60 hochkarätige Gäste waren in das neue Museums-Juwel gekommen, welches im Herzen der Stadt, genauer gesagt am Mozartplatz 2 in den Mauern des ehemaligen „Café Glockenspiel“ beheimatet ist, welches er Anfang 2013 gekauft hatte.

Zuletzt gab es in den Räumlicheiten temporär das Pop-Up Restaurant „Brandtner und seine Leit“ des Salzburgers Stefan Brandtner bis Ende 2013, davor führte Do-&-Co-Chef Attila Dogudan sechs Jahre lang das „Demel“.

Uschi Kloiber, Elisabeth Auersperg-Breunner,  Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg, 20141205, (c) wildbild, Sandra Stojkov
Uschi Kloiber, Elisabeth Auersperg-Breunner, Eröffnung Weihnachtsmuseum, Salzburg,  (c) wildbild, Sandra Stojkov

Prof. Dr. Herbert Kloiber erwarb das historische Gebäude nämlich im Jahr 2012 und schenkte es seiner Frau Ursula: als neue Heimat für ihre umfangreiche Weihnachtssammlung „Weihnachtszeit – Feste zwischen Advent und Neujahr in Süddeutschland und Österreich 1840 – 1940“.

Diese hatte sie bereits im Jahr 2000 im Bayerischen Nationalmuseum in München gezeigt: „Nach dem sensationellen Erfolg der Ausstellung kam die Idee auf, die Ausstellung dauerhaft in einem Museum zu zeigen. Es kamen viele Angebote aus dem In- und Ausland, aber erst hier in Salzburg haben wir en perfekten Platz gefunden“, so Ursula Kloiber. „Es ist mir eine große Freude, dass meine Sammlung jetzt hier der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die einzelnen Stücke liegen mir – wie auch das Weihnachtsfest – sehr am Herzen und es freut mich, dass sie nun hier zu sehen sind anstatt in Kisten zu lagern.“

Zu bestaunen gibt es unter anderem kunstvolle Holzarbeiten aus dem Erzgebirge, Tausende von Christbaumkugeln in allen  Formen und Farben und aus Materialien wie Watte, Glas und Pappe, Weihnachtsmann- und Krampusfiguren aus den verschiedensten Ländern, sowie einen Jugendstilbaum, der in einem Spiegelkabinett arrangiert ist.

Anlass zum Feiern gab es gleich doppelt: „Hausherr“ und Gastgeber Herbert Kloiber konnte an diesem Abend zudem in seinen Geburtstag hineinfeiernZum Gratulieren war auch die Familie gekommen: die Kinder Herbert Kloiber jr. (mit Frau Julia), Katharina Kloiber (mit Julio Garcia Jimenez) sowie Elisabeth Prinzessin Auersperg-Breunner, die Tochter von Ursula Kloiber, mit Ehemann Prinz Alexander und Kindern.
Bei Catering von Do & Co feierten außerdem: Landeshauptmann Wilfried Haslauer („Das neue Weihnachtsmuseum passt ideal nach Salzburg und ist eine große Bereicherung.

Prof. Hans Zehetmair wildbild, Sandra Stojkov
Prof. Hans Zehetmair wildbild, Sandra Stojkov
Denn Salzburg ist quasi das „Weihnachts-Kompetenzzentrum“: hier wurde schon „Stille Nacht“ geschrieben“), der ehemalige stellvertretende bayerische Ministerpräsident Prof. Dr. Hans Zehetmair, der extra mit seiner Frau Ingrid anreiste („Die Ausstellung der Sammlung ist hier in Salzburg noch besser als damals im Bayerischen Nationalmuseum inszeniert, obwohl es schon 2000 in München Besucherrekorde gab“, lobte er), Pater Clemens (segnete das Weihnachtsmuseum), Dirigent Franz Welser-Möst, Graf  Johannes und Gräfin Sophie Walderdorff, Dr. Renate Eikelmann (Generaldirektorin Bayerisches Nationalmuseum), Opernstar Grace Bumbery.
Text: Andrea Vodermayr
Salzburger Weihnachtsmuseum 
Mozartplatz 2
A-5020 Salzburg
Öesterreich/Austria
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr 
Weihnachtszeit: 6. Dezember 2014 – 11. Januar 2015 (24. Dezember 2014: 10:00 Uhr – bis 14:00 Uhr)
sowie während der Festspiele zu Ostern und im Sommer
Februar – 18. März 2015 geschlossen
Eintritt: Erwachsene und Kinder 6,00 € . Senioren, Studenten, Gruppen/Familien (nur mit Voranmeldung, ab 15 Personen) 5 €

Bergkristall vom Großglockner für den Dalai Lama

Verabschiedung des Dalai Lama nach seinem Salzburg Besuch am Flughafen durch Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer. Foto: Franz Neumayr
Verabschiedung des Dalai Lama nach seinem Salzburg Besuch am Flughafen durch Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer. Foto: Franz Neumayr

Der Dalai Lama ist ein Mann der für Dialog, Gewaltfreiheit und Frieden steht. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Großglockner Hochalpenstraße habe ich die Gelegenheit genutzt und ihn heute auf die Franz-Josefs-Höhe am Großglockner eingeladen. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Termin in absehbarer Zeit einrichten lässt„, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer  am 22. Mai 2012, bei der Verabschiedung des Dalai Lama am Salzburg Airport.

Mit dem Großglockner verbindet die Tibeter eine besondere Beziehung, ist doch der höchste Berg Österreichs vor rund 15 Jahren von einem Bischof der Tibeter zum Bruderberg des Kailash (übersetzt: leuchtender Kristall) geweiht worden.

Passend dazu überreichte Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer einen in Holz gefassten Bergkristall mit folgender Inschrift:

To His Holiness the 14th Dalai Lama!

The Austrian highest mountain, the Großglockner in the heart of the „Hohe Tauern Nationalpark“ is sending this shiny Mountain Crystal from the Großglockner Region to its brother – the holy moutain Kailash!

Please accept our sincere good wishes!“