Archiv der Kategorie: Theater

Salzburger Festspiele im Sommer von 20.07.-31.08.2019

Die Salzburger Festspiele im Sommer von 20. Juli bis 31. August 2019 sind das weltweit bedeutendste Festival für klassische Musik und darstellende Kunst. 2020 feiern sie ihr 100-jähriges Bestehen.

Doch auch ein Jahr vor dem großen Jubiläum stehen unter der Intendanz von Markus Hinterhäuser wie gewohnt grandiose Opern- und Schauspielinszenierungen mit internationalen Stars und Konzerte mit den großen Orchestern dieser Welt auf dem Programm.

Höhepunkt ist seit dem Gründungsjahr Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ auf dem Domplatz.

Die Eröffnungspremiere der Salzburger Festspiele 2019 ist Wolfgang A. Mozarts Oper Idomeneo. 2017 setzten Teodor Currentzis und Peter Sellars bei den Salzburger Festspielen Mozarts späte Oper La clemenza di Tito als ergreifende Vision über die Kraft der Gerechtigkeit und der Versöhnung in Szene.

Nun widmet sich das kongeniale Duo im kommenden Festspielsommer erneut einer Opera seria Mozarts, dem utopischen Werk des 25-Jährigen, in dem er der Welt mitteilt: „Wir müssen über die Zukunft sprechen. Die Zeit ist reif für eine ernsthafte Veränderung.“ (Peter Sellars)

Die Premiere von Idomeneo findet am 27. Juli in der Felsenreitschule statt. Teodor Currentzis dirigiert das Freiburger Barockorchester und den musicAeterna Choir of Perm Opera. Es singen Russell Thomas (Idomeneo), Paula Murrihy (Idamante), Ying Fang (Ilia), Nicole Chevalier (Elettra) und Jonathan Lemalu (Nettuno / La voce). Der in Samoa geborene, international tätige Künstler Lemi Ponifasio wird für die Choreografie verantwortlich zeichnen.

Mehr Infos: salzburgerfestspiele.at

Salzburg im Frühjahr 2016

Im Frühling fällt der Startschuss für viele Highlights des Jubiläumsjahres 2016: Die Feierlichkeiten zu 200 Jahren Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich im Frühjahr 2016 machen die ganze Stadt zur Bühne. Das Leuchtturmprojekt ist eine Ausstellungstrilogie im Salzburg Museum. Auch im Umfeld des großen Wolfgang Amadeus Mozart werden 2016 eine Vielzahl an Jubiläen gefeiert. Und in den alten Gemäuern der Festung Hohensalzburg und des Schloss Hellbrunn tun sich neue Ideen und Projekte auf. 

Landesausstellung – 200 Jahre Salzburg bei Österreich

Der 01. Mai 1816 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Salzburgs: nach Jahren wechselnder Herrschaft gehörte es nicht mehr zum Königreich Bayern und wurde dem Land „Österreich ob der Enns“, dem heutigen Oberösterreich, als Teil Österreichs zugeordnet. Die einstige Haupt- und Residenzstadt Salzburg wurde zur unbedeutenden Provinzstadt degradiert. Salzburg gedenkt dieses 200-Jahr-Jubiläums in vielfältiger Weise.

Im Zentrum steht die Ausstellung „Bischof. Kaiser. Jedermann. 200 Jahre Salzburg bei Österreich“ im Salzburg Museum (30. April bis 30. Oktober 2016). In drei Sonderausstellungen auf 1.500 Quadratmetern werden in verschiedenen Erzähl- und Darstellungsformen die Bedeutung und die Konsequenzen dieses historischen Ereignisses aufgerollt. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt der Autograph von „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Die Residenz zu Salzburg zeigt zum Anlass ab 14. April 2016 eine künstlerische Inszenierung im Weißen Saal. Hier wurde am 01. Mai 1816 der Übernahmevertrag zwischen Bayern und Österreich unterzeichnet.

www.salzburg2016.at

Die Pfingstfestspiele 2016 im Zeichen der Liebe

In den fünften Salzburger Pfingstfestspielen unter der Künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli dreht sich zwischen 13. und 16. Mai 2016 alles um die Liebe. Im Zentrum stehen Leonard Bernsteins „West Side Story“ in der Felsenreitschule mit Cecilia Bartoli in der Rolle der Maria und William Shakespeares „Romeo and Julia“ in diversen Adaptionen: Als Oper von Nicola Antonio Zingarelli in „Giulietta e Romeo“ (konzertant) im Haus für Mozart, als Ballettabend, Lesung, Galadinner sowie im Kino. www.salzburgfestival.at/pfingsten

Mozart 2016 – viele Gründe zum Feiern

Mozart begegnet man 2016 in vielen Jubiläen. Zum einen jährt sich der Geburtstag des genius loci zum 260. Mal. Vor 175 Jahren entstand der „Dom-Musik-Verein und Mozarteum“ und ist als Stiftung Mozarteum heute eine für Salzburg sehr bedeutende Institution. Außerdem feiert das Mozarteumorchester Salzburg seinen 175. Jahrestag. Damit ist das Orchester sogar um ein Jahr älter als die Wiener Philharmoniker.

Vor 20 Jahren wurde das Mozart-Wohnhaus wieder eröffnet. 1944 hatte eine Fliegerbombe zwei Drittel jenes Hauses zerstört, in dem Familie Mozart 17 Jahre lang gelebt hatte. Bei der Wiedererrichtung wurde Wert darauf gelegt, dem Aussehen des Gebäudes aus der Mozart-Zeit möglichst nahe zu kommen. Ein weiteres Jubiläum ist das 25-jährige Bestehen der Mozart Ton- und Filmsammlung. Das größte Spezialarchiv zum Leben Mozarts umfasst 26.000 Audiotitel und 3.300 Videoproduktionen. Aus diesen Anlässen finden 2016 zwei Museumswochen statt: die Museumswoche der Streichinstrumente vom 22. bis 26. Februar 2016 und die Museumswoche der Tasteninstrumente vom 21. bis 25. November 2016.

www.mozarteum.at

Da Mozart besonders in seiner Musik weiterlebt und begeistert, ist das musikalische Angebot in Salzburg weitreichend. Seit 2015 wurde der Mozart-Genuss um die neue Konzertreihe „Mozart in Residenz“ erweitert. Ein zwölfköpfiges Kammerorchester und Auszüge aus Mozarts Briefen sorgen für ein hochkarätiges Erlebnis.

Mozart in Residenz (3x wöchentlich): 19. März bis 15. Oktober 2016, 17:00 Uhr

www.mozart-in-residenz.at

Die „neue“ Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg ist nicht nur die meistbesuchte Sehenswürdigkeit (1.078.200 Besucher im Jahr 2014), sondern auch das Wahrzeichen Salzburgs. Die mächtige Burganlage aus dem 11. Jahrhundert wird im Zuge einiger Renovierungen noch attraktiver gestaltet.

Im „Hohen Stock“ waren einst die Herrschaftsräume des Fürsterzbischofs untergebracht. Hier befinden sich die berühmten Fürstenzimmer, die zu den bedeutendsten gotischen Profanbauten zählen. Diese prunkvollen Repräsentationsräumlichkeiten des Fürsterzbischofs Leonhard von Keutschach aus dem Jahr 1504 werden ab 2016 neu präsentiert. Ein magisches Theater sowie Infoterminals bringen die spannenden Geschichten dieser sagenumwobenen Räume näher und sind zweifelsohne der Höhepunkt eines Festungsbesuches. www.festung-salzburg.at 

400 Jahre Schloss Hellbrunn

Wenn das Schloss Hellbrunn am 24. März 2016 nach der Winterpause seine Türen öffnet, dann tut es das in neuem Glanz. Die 400 Jahre alte Anlage wurde im Zuge des Jubiläums renoviert und um einige Attraktionen erweitert. Die interaktive Dauerausstellung „Markus Sittikus – Meine Welt“ zeigt die Bedeutung des Fürsterzbischofs für die Gegenwart und die Vergangenheit. Die Ausstellung umfasst unter anderem eine multimediale Installation zur Fasnacht von 1618, das Musikzimmer mit dem Notenmaterial der Oper „L’Orfeo“ von Monteverdi und ein interaktives Drehsofa. Geplant ist außerdem ein kleines Café im Bereich der neuen Kassa. www.hellbrunn.at

Salzburger Festspiele 2014: Premiere „Der Rosenkavalier“ am 01.08.2014 mit anschliessender „Audi Night“ im Restaurant M32 auf dem Mönchsberg

Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Glanz und Glamour in Salzburg! Hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Society, Kultur und Showgeschäft trafen sich am 01. August 2014 im Großen Festspielhaus, wo die Strauss-Oper „Der Rosenkavalier“, eine Neuinszenierung von Harry Kupfer, mit Dirigent Franz Welser-Möst und den Wiener Philharmonikers,  Krassimira Stoyanova als Feldmarschallin, Sophie Koch als Octavian, Mojca Erdmann als Sophie sowie Günther Groissböck als  „Ochs von Lerchenau“ große Premiere feierte.

Audi, bereits im 20. Jahr Festspiel-Hauptsponsor, hatte VIPs wie Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Stephanie Gräfin von Pfuel zum diesjährigen Opern-Highlight der Salzburger Festspiele 2014 geladen.

Große Promi-Oper schon draußen auf dem Red Carpet, der vor dem Opernhaus ausgerollt war.

Im Blitzlicht stand neben Opern-Diva Anna Netrebko (in „Janina“) vor allem auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die bestens gelaunt in die Kameras strahlte: „Den „Rosenkavalier“ habe sie „schon hundertmal gesehen“, wie sie erzählte. „Aber jeder Rosenkavalier ist anders – so wie im richtigen Leben“, sinnierte die Festspielexpertin, die gerade erst ihre diesjährigen Schlossfestspiele auf ihrem Regensburger Schloss beendet hat.

Wir freuen uns schrecklich auf diesen Abend“, so Schauspielerin Christiane Hörbiger (in Traumrobe von „Vivienne Westwood“), die mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Tötschinger kam. Die Oper habe sie schon „sehr oft“ gesehen, wie sie erzählte: „Bei der Eröffnung dieses Hauses unter Karajan. Ganz Salzburg war damals gekränkt, dass keine Mozart-Oper gespielt wurde. Aber es war eine hinreißende Inszenierung.“

Gastgeber Prof. Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender der AUDI AG; mit Frau Angelika) konnte auch zahlreiche VIPs bei der Premiere auf den Salzburger Festspielen 2014 begrüßen, er hatte am gleichen Tag mit einem Vier-Jahres-Vertrag die Hauptsponsorschaft verlängert.Doch hier wurde erst einmal gefeiert…

Stephanie von Pfuel und Hendrik te Neues ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Stephanie von Pfuel und Hendrik te Neues ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Stephanie Gräfin von Pfuel (Kleid: Basler; Schmuck: „Juwelenschmiede“) und Verleger Hendrik te Neues zum Beispiel: „Der „Rosenkavalier“ ist meine absolute Lieblingsoper. Es war auch die Lieblingsoper meines Vaters. Im Innenhof unseres Schlosses  haben wir Lautsprecher und dort früher immer den Rosenkavalier gehört. Ich habe mich wie ein Schnitzel auf diesen Abend gefreut“, so die Gräfin, die mit ihrem Lebensgefährten nach der Aufführung auch noch zur „Audi Night“ im Restaurant „M32″ auf dem Mönchsberg kam.

Die Audi Night in Salzburg ist immer wieder einer meiner Höhepunkte im dichten Terminkalender. In diesem Jahr feiern wir 20 Jahre Partnerschaft mit den Salzburger Festspielen und haben heute den Kooperationsvertrag um weitere vier Jahre verlängert“, so Gastgeber Rupert Stadler.

Im Sekundentakt hatten die A 8-Limousinen die Stars zum Festspielhaus gebracht: Sport-Kommentator Marcel Reif („Der Rosenkavalier war großartig“) mit Frau Prof. Dr. Marion Kiechle zum Beispiel.

Unter den Gästen waren auch Wolfgang Porsche mit seiner Lebensgefährtin Claudia Hübner (in „Blachnik“): „Die Audi Night ist eine schöne Geste. Kultur braucht Sponsoring“. Der Unternehmer kommt lieber nach Salzburg als nach Bayreuth: „Ich mag Bayreuth nicht so gerne wegen des langen Sitzens. Hier in Salzburg hat man es doch etwas bequemer. Ich komme seit ich Student bin hierher in die Oper“, erzählte er.

Sitzfleisch war allerdings auch an diesem Abend gefragt: ca. vier Stunden dauerte die Aufführung, inklusive zwei Pausen.

Taxis und Rupert Stadler bei der Audi Night der Salzburger Festspiele im Restaurant M32 & Oper "Der Rosenkavalier" im Großen Festspielhaus in Salzburg am 01.08.2014 ©Fotos: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer
Taxis und Rupert Stadler bei der Audi Night der Salzburger Festspiele im Restaurant M32 & Oper „Der Rosenkavalier“ im Großen Festspielhaus in Salzburg am 01.08.2014 ©Foto: BrauerPhotos (c) Sabine Brauer

Vor der Oper hatte es für die VIP-Gäste einem Empfang sowie eine exklusive Einführung in das Werk von Festspiel-Intendant Alexander Pereira auf der Terrasse des Hotels „InterContinental“ in Berchtesgaden gegeben, nach der Aufführung wurde bei der „Audi Night“ bei kulinarischen Köstlichkeiten (Eierschwammerl Tartar im Strudelteig, Zander auf Kräuterfusion, Rinderfilet, Petit Fours) gefeiert.

Zu späterer Stunde schauten dort auch einige Künstler des Ensembles vorbei – und wurden mit donnerndem Applaus bedacht.

Beim Premieren-Highlight (am Pult stand für den erkrankten Zubin Mehta der Wiener Dirigent Franz Welser-Möst) außerdem dabei: Festspiel-Stammgast Bianca Jagger, die mit Salzburgs Top-Galerist Thaddaeus Ropac kam, Corinne Flick mit Mann Gert-Rudolf („Muck“) Flick, Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Dr. Hubert Waltl (Audi-Vorstand Produktion), Prof. Dr. Jochem Heizmann (Mitglied Markenvorstand VW Konzern), Carolin Elleke (ehemals Stadler), Graf Günther von der Schulenburg, Konstantin Wettig (Engels & Völkers Immobilien), Musikproduzent Günther Mende, der Münchner Juwelier Thomas Jirgens („Juwelenschmiede“), der in Begleitung von Sachs-Muse und Model Geraldine Goltz kam, die natürlich Schmuck aus der „Juwelenschmiede“ trug (ihr Kleid war von einem „indischen Designer“), McDonalds Franchisenehmer Michael Heiniritzi mit Frau Alexandra Swarovski (in „Hervé Léger“), Franz Rauch (Geschäftsführer der Münchner Nobeldico P1), Rudi Gröger mit Frau Angelika (in „Rena Lange“), Gitta Gräfin Lambsdorff (Managing Director Tiffany & Co. Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa), die Politikerin (und ehemalige Miss Germany) Dagmar Wöhrl (in „Talbot Runhof“ und in Begleitung von Dr. Wolfgang Marth), Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler.

Text: Andrea Vodermayr

Sonderbriefmarke für das Salzburger Marionettentheater

Die Sonderbriefmarke zum 100-jährigen Bestandsjubiläum des Salzburger Marionettentheaters zeigt die bekannte Papageno-Puppe aus Mozarts Oper "Die Zauberflöte". ©Bild: Post.at
Die Sonderbriefmarke zum 100-jährigen Bestandsjubiläum des Salzburger Marionettentheaters zeigt die bekannte Papageno-Puppe aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“. ©Bild: Post.at

Ende Februar 2013 feiert das Salzburger Marionettentheater sein 100-jähriges Bestandsjubiläum. Die Österreichische Post gratuliert dazu mit einer neuen Sondermarke im Wert von 62 Cent. Sie zeigt die bunte, kunstvoll gefertigte Papageno-Marionette aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, ein häufig gespieltes Stück im festen Repertoire des Salzburger Traditionshauses.

Wir sind sehr stolz, die Nachricht über unseren runden Geburtstag auch auf diesem kreativen Weg in die Welt schicken zu dürfen„, sagt Barbara Heuberger, Chefin des Salzburger Marionettentheaters. Die Marke wird in einer Stückzahl von rund 180.000 aufgelegt, das Motiv zeigt die bekannte Papageno-Puppe auf einem Foto von Ulrich Ghezzi, grafisch ausgestaltet von David Gruber, Motivdesigner bei der Post.

Das Salzburger Marionettentheater wurde im Jahr 1913 von Anton Aichner gegründet. Heute ist es ein „großes“ Theater mit „kleinen“ Darstellern und einem umfangreichen und vielseitigen Repertoire, welches in aller Welt bekannt ist und Kinder wie Erwachsene gleichermaßen verzaubert.

Ende Februar 2013 feiert das Traditionshaus sein 100-jähriges Bestandsjubiläum mit einem umfangreichen Sonderprogramm.

Alle Infos und den neuen Spielplan gibt es unter: www.marionetten.at