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Knauf Jewels präsentiert glamouröse Festspiel-Kollektion anlässlich der Salzburger Osterfestspiele 2019

Während der Salzburger Osterfestspiele präsentiert Knauf Jewels seine exquisite Haute Couture Juwelen Kollektion an gleich zwei prominenten Standorten in Salzburg: Das Fünf Sterne Hotel Sacher eröffnet am 13. April 2019 einen exklusiven Knauf Jewels Pop-Up Store. Und vom 13. – 22. April 2019 sind die Pretiosen auf der Kunstmesse ART&ANTIQUE in der Residenz Salzburg zu bewundern.

Speziell für die Festspiele 2019 gestaltete Knauf Jewels eine Kollektion von filigranen, frühlingshaften Schmetterlingsbroschen und Colliers mit passenden Ohrringen und Armband. Inspiriert von den Pastelltönen des Frühlings bestechen die Schmuckstücke mit weißen Diamanten, gelben und pinken Saphiren, blauen Topasen und pinken Turmalien in einem außergewöhnlichen Design.

Knauf Jewels, 2011 von dem Unternehmerehepaar Philippe und Nathalie Knauf gegründet, brilliert heute als Manufaktur für Haute Couture Schmuck. Die Juwelenmanufaktur verwendet nur exquisite Steine mit den höchsten Qualitätsanforderungen und setzt auf ein ausgefallenes, innovatives Design.

Jedes Knauf Jewels Schmuckstück ist ein Unikat und wird präzise in Handarbeit gefertigt.

Die luxuriösen Kostbarkeiten von Knauf Jewels werden von einem Expertenteam aus den weltbesten Designern, Gemmologen, Goldschmieden und Emailleuren erschaffen. Zu den hochwertigen und sorgfältig ausgewählten Materialien zählen Gold, Platin sowie Edelsteine und Diamanten.

 

Weltweit werden nur die kostbarsten Steine aus konfliktfreien Regionen ausgewählt, die den hohen Anforderungen der Knauf Jewels Experten entsprechen. Inspiriert durch Schönheit und Anmut bestechen die Schmuckstücke durch klassische Linien oder außergewöhnliche Designs.

Die Inhaber Philippe und Nathalie Knauf studierten Gemmologie am Gemmological Institute of America (GIA) in London und hatten schon immer eine Vorliebe für Kunst und Design. 2010 starteten sie, zunächst als Hobby, mit ihrer ersten Schmuckkollektion.

Zu den Salzburger Festspielen im Sommer wird es wieder einen Knauf Jewels Pop-Up Store geben.

Salzburger Festspiele 2013 beginnen am 19.07.2013

Salzburger Festspiele LogoAm 19. Juli 2013 beginnen die Salzburger Festspiele mit der Ouverture spirituelle, am 20. Juli 2013 hat die Neuinszenierung des Jedermann Premiere.

Parallel dazu wird an diesen beiden Tagen das Fest zur Festspieleröffnung an 32 Spielstätten mit achtzig Veranstaltungen verschiedenster Genres und vielen programmatischen Bezügen gefeiert.

Mit vielen Veranstaltungen bei freiem Eintritt wollen die Festspiele die Salzburger und ihre Gäste auf einen veranstaltungsreichen Sommer einstimmen. Vom Fest zur Festspieleröffnung über die Siemens Festspielnächte bis zum Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker gibt es hunderte Möglichkeiten Festspielluft zum Nulltarif zu schnuppern.

Und Dank der Freunde der Salzburger Festspiele können alle Besucher der Festspiele auch heuer wieder umweltfreundlich und kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unseren Aufführungen kommen.Die Festspielkarten und auch die Zählkarten für unsere Festveranstaltung gelten als Gratisticket für den öffentlichen Verkehr in der Stadt Salzburg“, freut sich Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Auch heuer erwartet unsere Gäste am ersten Tag eine Fülle an Brauchtums- und Traditionsveranstaltungen. „Feuer frei“ heißt es am 19.07.2013 (Freitag)  um 16.50 Uhr auf der Festung Hohensalzburg mit einem weithin hörbaren Begrüßungssalut der Brauchtumsschützen.

Eines der Highlights des ersten Abends ist die Autogrammstunde unserer Festspielkünstler (19.00 Uhr, Faistauer Foyer) sowie das Konzert des Salzburger Landesblasorchesters im Mozarteum mit Werken von Hummel bis Gershwin (20.00 Uhr, Mozarteum).

Mit der Stadtmusik Salzburg, den Hinterschroffenauer Alphornbläsern, dem Bandltanz und der Salzburger Bürgergarde als Vorprogramm zum beliebten Salzburger Fackeltanz ist für ein reiches Programm gesorgt. Der diesjährige Film auf der Domfassade ist dem 100-Jahr-Jubiläum des Salzburger Marionettentheaters gewidmet.

Samstag, 20. Juli 2013 | ab 10.00 Uhr

Festspielkünstler und -projekte

Erwartungsvoll sehen wir der diesjährigen Jedermann-Produktion entgegen. Einen musikalischen Vorgeschmack gibt das ensemble 013, das Bühnenorchester des Jedermann, mit seiner eigenwilligen Besetzung von Blechbläsern über Harfe bis Banjo, mit Kostproben aus der Inszenierung sowie eigenen Kompositionen (13.45 Uhr, Mozartplatz).

Aus dem Jedermann werden drei Darsteller beim Fest Programmpunkte gestalten: Fritz Egger ist mit Liebeleien nach Arthur Schnitzler im republic zu sehen (14.00 Uhr). Katharina Stemberger liest aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Begleitet wird sie dabei von Stefan Sterzinger am Akkordeon (14.00 Uhr, Edmundsburg). Johannes Silberschneider bringt Balladen von Schiller wie Die Kraniche des Ibykus und Der Handschuh (16.00 Uhr, Edmundsburg).

Die Nachwuchstalente des Young Singers Project werden heuer für das Festspielprogramm die Aufführungen von „Wir spielen eine Oper!“, Die Zauberflöte für Kinder und Die Entführung aus dem Serail (Neuinszenierung) für Kinder gestalten. Am Fest präsentieren sie sich mit einer musikalischen Entdeckungsreise ins Reich der Oper und Operette (17.00 und 19.30 Uhr, Universitätsaula).

Eines der zentralen Projekte des Festspielsommers ist El Sistema und seine revolutionäre Idee, Kinder durch Musik zu fördern und ihnen eine sichere und gewaltfreie Umwelt zu geben. Ab 24. Juli 2013 sind Ensembles der Initiative in der Konzertserie El Sistema live auf den Festspielbühnen zu erleben. Einen tieferen Einblick in die Arbeit von El Sistema gibt der preisgekrönte Dokumentarfilm von Paul Smaczny und Maria Stodtmeier (10.30 und 20.00 Uhr, Edmundsburg).

Salzburgs Kirchen werden auch beim Fest als Anklang zur Ouverture spirituelle Orte klingender Darbietungen sein: Das japanische Ensemble Yūsei ist bei einer Probe in der Kollegienkirche zu erleben (20.30 Uhr). Obertongesang ist im Gotischen Saal vom Salzburger Verein West-östlicher Diwan, kurz WØD, mit dem Stadler Quartett und Gareth Lubbe zu entdecken (13.00 und 14.30 Uhr). Im Salzburger Dom bringt der Salzburger Domchor mit Solisten und dem Orchester der Dommusik eine gekürzte Version von Mendelssohns Paulus zur Aufführung (16.00 Uhr). In der Franziskanerkirche präsentieren sich Studenten der Meisterklasse der Internationalen Sommerakademie Mozarteum an den Orgeln (15.00 Uhr).

Harrison Birtwistle ist einer der zentralen Komponisten des Festspielsommers. Das œnm . österreichisches ensemble für neue musik spielt einige seiner großen Ensemblewerke am 30. Juli um 20.30 Uhr in der Kollegienkirche. Zum Fest zur Festspieleröffnung gibt es einen Vorgeschmack auf Birtwistles Werk: Mitglieder des œnm spielen Crowd für Harfe und Duets for Storab für zwei Flöten sowie Werke weiterer Komponisten (18.45 Uhr, Gotischer Saal). Auch StudentInnen der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, die bei den Festspielproduktionen Don Carlo, Così fan tutte, Falstaff, Rienzi und den Meistersingern die Bühnenmusik gestalten, zeigen ihr kammermusikalisches Können (20.30 Uhr, Gotischer Saal).

Junges Programm

Natürlich dürfen die jungen Kulturliebhaber nicht zu kurz kommen. Bei Puck und die Zauberblume ist Shakespeares Sommernachtstraum mit Mendelssohns Bühnenmusik für Kinder von 7–11 Jahre zu hören (14.30 und 16.30 Uhr, Markussaal, Gstättengasse 16).

Mitmachen – welches Kind mag das nicht? Die Gelegenheit dazu bietet das Fest mit interaktiven Stadtführungen, bei der sich die Kinder auf die Spuren der Namensgeber der Plätze im Festspielbezirk machen und auf die Suche nach ehemaligen Requisiten der Festspiele begeben. (16.00 Uhr, Wilder Mann Brunnen, Max-Reinhardt-Platz 1) oder bei zahlreichen Workshops im Spielzeug Museum sowie im Museum der Moderne.

Einen Besuch wert ist das gemeinsame Konzert von superar, einer europäischen Initiative für mehr Musik und Tanz im täglichen Leben von jungen Menschen, und dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor, der Salzburgs Jugend den Eintritt in Oper und Konzert ebnet. Gemeinsam präsentieren sie Werke aus unterschiedlichen Ländern und Erdteilen (14.00 Uhr, Universitätsaula). 

Theatrales und Literarisches

Passend zur Ausstellung des preisgekrönten Fotokünstlers Matthias Herrmann liest Markus Meyer – unser Puck im Sommernachtstraum – aus Annie Proulx’ Kurzgeschichte Brokeback Mountain. (12.45 Uhr, Museum der Moderne Rupertinum).

„… die europäische Kultur in die Welt tragen“ war der größte Wunsch des Lyriker, Erzählers, Dramatikers und Kulturhistoriker Stefan Zweig. Schauspieler Martin Waltz, Bruder des zweifachen Oscar-Preisträgers Christoph Waltz, bringt Texte aus dem neuen Zweig-Lesebuch    Ich habe das Bedürfnis nach Freunden (18.00 Uhr, Edmundsburg).

Natürlich ist auch dieses Jahr das beliebte Straßentheater nicht wegzudenken. Mit  Johann Nepomuk Nestroys Liebesgeschichten und Heiratssachen macht uns Regisseur Klaus Gmeiner mit den kleinen aber feinen Unterschieden zwischen Neureichen und der Aristokratie vertraut (18.30 Uhr, Innenhof von St. Peter). 

Christoph Wagner-Trenkwitz beleuchtet anlässlich des 200. Geburtstages lesend und singend Verdis schöpferische Entwicklung als Komponist, Librettist, Bühnenbildner – und als Politiker (17.00 Uhr, republic).

Schillers Werke Don Karlos und Die Jungfrau von Orleans geben im Opern- und Schauspielprogramm 2013 zentrale Themen vor. Am Fest erleben wir den großen Dichter aus komödiantischer Sicht: mit Michael Quast und Philipp Mosetter (19.30 Uhr, republic)

 

Open-Air-Bühnen

Junge, freche und frische Bands aus Salzburg werden die Zuhörer dieses Jahr auf dem Papagenoplatz erfreuen. Angefangen mit Bock auf Heidi (14.15 Uhr), über die Jazzband The Markus Minarik Trio (16.15 Uhr), den gefühlvollen Kompositionen von M’s Grace (18.30 Uhr) bis hin zu einer Vielfalt von klassischer Musik und Jazz/Rock/Pop mit Strings on Fire, die sich aus Musikern des Mozarteumorchesters Salzburg zusammensetzen (20.45 Uhr).

Am Mozartplatz spielen unter anderem die jungen MusikerInnen von ALMA auf (15.30 Uhr, Mozartplatz).

Am Alten Markt kann man erleben, wie Architektur selbst zum Instrument wird: bei Rhythm & Crowd der Hangar-7-Sound-Experience. Ein fixes Team von Profimusikern und Musikstudenten schaffen auf Kistentrommeln eine neue Klanglandschaft – die Teilnahme von Passanten ist ausdrücklich gewünscht!

Über den Dächern Salzburgs in der wunderbaren Kulisse der Dachterrasse des UnikumSKY präsentiert LUUPS Salzburger Singer/Songwriter wie Clains, Bernhard Eder oder Betty’s Apartment (14.00 Uhr, Erzabt-Klotz-Straße 1).

Für die Gesamtorganisation ist zum achten Mal Renate Bienert, RE*creation verantwortlich.

Ausgabe der Zählkarten

Seit Montag, 1. Juli 2013, 9.30 Uhr gibt es für das Fest zur Festspieleröffnung an der Tageskasse der Salzburger Festspiele, Hofstallgasse 1 wieder die begehrten kostenlosen Zählkarten. Pro Person werden je Veranstaltung zwei Karten ausgegeben; die kostenlosen Karten werden nur für die im Folder gekennzeichneten Vorstellungen benötigt.

Kartenbüro der Salzburger Festspiele

Herbert-von-Karajanplatz 11

info@salzburgfestival.at

T: 0662-8045-500

 

Tourismus 2012: Eine Erfolgsbilanz für Salzburg – bestes Tourismusergebnis aller Zeiten

Stadtansicht mit Salzach Foto: © Tourismus Salzburg
Stadtansicht mit Salzach Foto: © Tourismus Salzburg

Das Jahr 2012 brachte für die Stadt Salzburg das beste touristische Ergebnis aller Zeiten. Mit knapp 2,5 Millionen Nächtigungen wurde ein Plus von 8,4 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2011 erzielt.

Während die Gästezahlen aus den europäischen Nahmärkten leicht gestiegen sind, legten die Länder Brasilien, Russland, Indien, China und der arabischen Raum besonders stark zu – eine Bestätigung dafür, dass Salzburgs Marketingstrategie voll aufgeht.

Rekordergebnisse gibt es auch bei den Verkaufszahlen der Salzburg Card sowie bei den Veranstaltungen im Salzburg Congress.

Die Stadt Salzburg und ihr Angebot liegen voll im Trend: Das bestätigen die Zahlen des abgelaufenen Jahres. Mit 1.388.316 Ankünften und 2.486.562 Nächtigungen wurden die besten Ergebnisse aller Zeiten erzielt.

Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2011 ergibt sich bei den Nächtigungen ein Plus von 8,4 Prozent. Der Zehnjahresvergleich zeigt eine Zunahme der Nächtigungen um rund 50 Prozent von 2002 bis 2012“, bestätigt der ressortzuständige Bgm.-Stellv. DI Harry Preuner bei einer Pressekonferenz am 21.01.2013 im Salzburg Congress. „Jeder einzelne Monat im Jahr 2012 war für sich ein Rekordmonat aus wirtschaftlicher Sicht mit einem neuen Nächtigungshöchststand. Das Konzept zur Saisonentzerrung greift nach wie vor, ebenso die Strategie, die neuen Märkte in Asien und Südamerika verstärkt zu bewerben.

Bei den Nächtigungen belegen Österreich (689.473), Deutschland (482.982) und die USA (180.753) die Top-Plätze unter den Herkunftsmärkten, gefolgt von Italien (132.118), Großbritannien (93.341), der Schweiz (74.368), Japan (69.098) und China (58.780).

Gäste aus Übersee sind stark im Kommen

Die Zahlen aus Österreich sind um 9,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2011 gewachsen, leichte Zuwächse gab es aus Deutschland (+ 5 %). „Grundsätzlich gilt für Salzburg der allgemein gültige Trend im Städtetourismus: Die Nahmärkte behaupten sich auf einem gleichbleibend hohen Niveau, während es starke Zuwächse aus Übersee gibt“, erläutert MMag. Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH (TSG).

Wir haben eine solide Zunahme von Gästen aus mittel- und osteuropäischen Ländern wie Rumänien (+ 15 %), Ungarn (+ 12 %) und Großbritannien (+ 10 %), aber auch eine nach wie vor große Dynamik im arabischen Raum (beispielsweise Saudi Arabien + 51 %), in den BRIC-Staaten Brasilien (+42 %), Russland (+ 29 %), Indien (+ 12 %), China (+ 56 %) sowie in Südkorea (+ 42 %) und Südostasien (+ 23 %).

Rückgänge wurden erwartungsgemäß aus einigen europäischen Mittelmeerländern mit angespannter wirtschaftlicher Lage verzeichnet.

Auslastung ist weiter gestiegen

Die Zuwächse aus China sind vor allem auf das weitere Erstarken der Wirtschaftsmacht zurückzuführen, das Gästeplus aus dem übrigen Asien und Brasilien ist eine Folge des zunehmenden allgemeinen Wohlstands, der in diesen Ländern neue Zielgruppen für Urlaubsreisen entstehen lässt. Gäste aus arabischen Ländern profitieren von einem optimalen Angebot an Flugverbindungen.

Besucher aus diesen boomenden Ländern besuchen Salzburg vor allem im Rahmen größerer Europa-Rundreisen und nächtigen zumeist in 4-Stern-Hotels. Diese wiesen, wie auch schon die Jahre zuvor, mit 58 Prozent die beste Auslastung im Vergleich zu anderen Übernachtungsbetrieben auf.

Die allgemeine Bettenauslastung konnte mit 54 Prozent gegenüber den letzten Jahren weiter zulegen (2011: 51 Prozent). Das freut nicht nur die Salzburger Hoteliers: „Die Zunahme der Nächtigungen übersteigt das Bettenwachstum. Wir hatten 2012 an jedem Tag des Jahres  2.240 mehr belegte Betten als noch vor 10 Jahren“, so Harry Preuner.

Kontinuierliche Markenarbeit zeigt Erfolge

Salzburg betreibt seit Jahren eine stimmige und kontinuierliche Markenarbeit mit der Konzentration auf die Kernkompetenzen Schönheit der Stadt, Mozart und Kultur. Salzburg ist ein stimmiges Produkt mit hohem Bekanntheitsgrad“, sagt Bert Brugger. „Gemeinsam mit Wien, Innsbruck, Graz und der Österreich Werbung sind wir die einzigen Destinationen, die wirklich konsequent internationales Tourismusmarketing umsetzen.

Neben den Hauptthemen Mozart, Salzburger Festspiele, The Sound of Music und Weltkulturerbe spielen Spezialthemen wie Advent und Silvester, Bierkultur, Familienurlaub, Shopping und Trachtenmode eine große Rolle. Zum stimmigen Angebot in Salzburg zählt auch die Salzburg Card, die im Jahr 2012 einen neuen Höchststand bei den Eintritten verzeichnen konnte.

Die 167.661 verkauften Karten generierten rund 1,2 Millionen Eintritte und führen zu einer Ausschüttung von deutlich über drei Millionen Euro an die beteiligten Leistungsträger.

Städteurlaub liegt im Trend

Salzburg profitiert vom weltweiten Trend zu Städtekurztrips, die gerne auch als Zweit-, Dritt- oder Vierturlaub gemacht werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Salzburg liegt bei 1,8 Tagen, die Buchungen dafür werden immer kurzfristiger.

Weitere Pluspunkte von Städten wie Salzburg sind die gute Verkehrsanbindung an Autobahnen und Eisenbahnstrecken und die Nähe zu Flughäfen, die auch von Low Cost Carriern angeflogen werden. „Eine wichtige Rolle spielt das MICE-Segment und parallel zur steigenden Nachfrage entwickelt sich auch das Angebot mit neuen Geschäftsmodellen wie günstigen Pauschalreisen von Handelsunternehmen oder neuen Hotelkonzepten im Budget Segment in den Städten weiter“, so Bert Brugger.

Vor allem im Hinblick auf die Kurzfristigkeit der Reiseentscheidung bilden die neuen Technologien und Online-Portale verbesserte Möglichkeiten, um schnell auf Veränderungen in der Nachfrage reagieren zu können. „Dennoch muss betont werden, dass Salzburg nicht nur von weltweiten Trends und dem neuen Konsumverhalten profitiert“, fasst Bert Brugger zusammen. „Tatsache ist, dass die Stadt Salzburg mit ihrem umfangreichen kulturellen Angebot, der einzigartigen Altstadt und ihrer steten Weiterentwicklung selbst das mächtigste Argument für eine positive Reiseentscheidung ist.“

 

2012 war Spitzenjahr für Salzburg Congress

Mit einem deutlichen Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr und 237 Belegungstagen war 2012 das erfolgreichste Wirtschaftsjahr für Salzburg Congress seit Bestehen. 61 Prozent aller Belegungen wurden mit nationalen und internationalen Kongressen und Tagungen erzielt. Insgesamt fanden 121 Veranstaltungen im vergangenen Jahr statt, darunter der Österreichische Zahnärztekongress mit 1.390 Teilnehmern und der 53. Österreichische Chirurgenkongress mit 1.200 Teilnehmern. Mit Investitionen in die Inhouse-Technik in Höhe von knapp einer halben Million Euro über die letzten Jahre stellt man bereits die Weichen für Veranstaltungen in den Jahren 2013 bis 2016. „Aufgrund unserer guten operativen Ergebnisse können wir den Wünschen unserer Kunden nachkommen und diese Investitionen tätigen. Salzburg Congress wird im scharfen internationalen Wettbewerb als Haus mit höchsten technischen Standards gehandelt. Die neue Videoregie beispielsweise verfügt über die Qualität einer TV-Station und ist einzigartig in Österreich“, so Bert Brugger. Eine besonders wichtige Partnerschaft besteht mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. In enger Zusammenarbeit mit dem universitätsinternen Kongressbüro bietet man Salzburger Ärzten die Möglichkeit, an ihrem Heimstandort Veranstaltungen auf internationalem Niveau abzuhalten um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Salzburg Highlights 2012 – der Sommer im Weltkulturerbe mit Festspielen der Superlative

Stadtansicht mit Salzach Foto: © Tourismus Salzburg
Stadtansicht mit Salzach Foto: © Tourismus Salzburg

Im Sommer 2012 macht Salzburg seinem Ruf als Festspielmetropole alle Ehre. Die Pfingstfestspiele stehen zum ersten Mal unter der Leitung der italienischen Star-Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Die Salzburger Festspiele im Sommer unter der neuen Intendanz von Alexander Pereira dehnen ihr Programm auf sechs Wochen aus und enden erstmals mit einem glanzvollen Festspielball.

Mit jährlich über 4.000 Musik- und Theaterveranstaltungen zählt Salzburg zu den Kulturmetropolen der Welt.

Cecilia Bartoli neue künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele

Eingeläutet wird der Sommer mit den Salzburger Pfingstfestspielen (25.5. bis 28.5. 2012), die erstmals unter der musikalischen Leitung der italienischen Star-Mezzosopranistin Cecilia Bartoli stehen. Die sagenumwobene ägyptische Königin Kleopatra ist das Leitthema 2012.

Höhepunkte aus dem Programm unter dem Titel „Cleopatra – Im Labyrinth von Eros und Macht“ sind unter anderem eine szenische Opernproduktion, eine Lesung und zahlreiche hochkarätig besetzte Konzerte mit Künstlern wie Anna Netrebko, Andreas Scholl, Vesselina Kasarova und Piotr Beczala.

Eröffnung und Höhepunkt des Festivals ist die Neuinszenierung der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ von Georg Friedrich Händel mit Cecilia Bartoli als Cleopatra und Andreas Scholl als Giulio Cesare im Haus für Mozart.

Jules Massenets Oper „Cléopâtre“ ist als konzertante Aufführung mit Sophie Koch, Ludovic Tézier und Véronique Gens zu erleben. Wladimir Fedosejew leitet dabei das Mozarteumorchester Salzburg.

Das Salzburger Landestheater präsentiert als Matinee die Lesung „Antony and Cleopatra“ von William Shakespeare, mit Sunnyi Melles als Cleopatra und Sven-Eric Bechtolf als mächtigem römischen Feldherrn Mark Antony. Beendet werden die Festspiele von Anna Netrebko als Kleopatra in „Kleopatra und die Schlange“, einem Auftragswerk von Rodion Shchedrin.

Bei den Pfingstfestspielen wird traditionell jedes Jahr eine Oper als Eigenproduktion für Salzburg erarbeitet und zweimal aufgeführt. Rund um die Oper werden an den vier Festspieltagen thematisch abgestimmte Konzerte arrangiert. Heuer wird erstmals die zu Pfingsten produzierte Oper in die Salzburger Festspiele übernommen und im Sommer in derselben Besetzung weitere fünf Male zur Aufführung gebracht. www.salzburgfestival.at 

Das Literaturfest Salzburg (30.5. bis 3.6. 2012) feiert sein fünftes Jubiläum: Das bibliophile Festival beweist damit, dass sich Salzburg als Plattform für die Literatur- und Buchszene etabliert hat. Die unterschiedlichsten Plätze und Veranstaltungsorte der UNESCO-Weltkulturerbestadt werden Schauplatz für Lesungen und Gespräche über Literatur für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.  www.literaturfest-salzburg.at

Die Sommerszene (5.7. bis 22.7. 2012), das internationale Tanz- und Theaterfestival Salzburgs, steht unter einer neuen Führung: Am 1. Juni 2012 tritt die gebürtige Oberösterreicherin Angela Glechner die Nachfolge von Michael Stolhofer an, der die Szene 30 Jahre lang geleitet hat. Glechner war zuletzt Programmkuratorin beim Internationalen Sommerfestvial Hamburg.

Bei freiem Eintritt begeistert die Szene Salzburg ein jährlich wachsendes Publikum mit zeitgenössischen Tanz- und Theaterproduktionen einer jungen internationalen Elite. www.sommerszene.net

Sechs Wochen Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele (20.7. bis 2.9. 2012) stehen heuer erstmals unter der Intendanz von Alexander Pereira und sind so lang wie noch nie. Von 20. Juli bis 2. September  2012 – und damit sechs anstatt wie bisher fünf Wochen – finden 232 Aufführungen an 14 Spielorten in den Sparten Oper, Konzert und Schauspiel statt – von Mozart bis Moderne, von der klassischen Deutung bis zum theatralen Experiment. Weitere Neuerungen sind die Schauspielleitung durch Sven-Eric Bechtolf und der glanzvolle Ball in der Felsenreitschule zum Abschluss der Salzburger Festspiele.

Highlights des Opernprogramms bilden „Giulio Cesare in Egitto“ von Georg Friedrich Händel, mit Cecilia Bartoli als Kleopatra (eine Produktion der Pfingstfestspiele), „Carmen“ von Georges Bizet, „Il re pastore“ und „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart sowie „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss.

Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ wird unter der bewährten Regie von Christian Stückl mit prominenter Besetzung aufgeführt: Nikolas Ofczarek als Jedermann, Birgit Minichmayr als Buhlschaft und Ben Becker als Tod. www.salzburgfestival.at

Umrahmt werden die Salzburger Festspiele von den hochkarätigen Veranstaltungen der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum und der internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (16.7. bis 25.8. 2012). www.summeracademymozarteum.at, www.summeracademy.at

Bei den Salzburger Festspielnächten (ab 27.7. 2012) am Kapitelplatz stehen täglich ab 18:00 Uhr Audiopräsentationen von Konzerten und ab 20:00 Uhr Filmvorführungen von Festspielproduktionen auf Großbildleinwand auf dem Programm. Der Charakter eines Openair-Kinos und die beindruckende Kulisse des Kapitelplatzes zu Füßen der Festung Hohensalzburg machen die Übertragungen zu einem einzigartigen Sommererlebnis. www.festspielnaechte.at

Der Sommer – ein Fest der Kultur und der Lebensfreude

Beliebter Treffpunkt für Kulturfreunde sind im Sommer die Brauchtumsnachmittage im Heckentheater (Mirabellgarten, Ende Juni bis Ende August) mit Tanzgruppen, Sängern und Musikanten, die echtes Brauchtum darbieten. Die Aufführungen unter freiem Himmel finden jeden Freitag bei einmaligem Ambiente im Heckentheater statt (bei Schlechtwetter in der Wolf-Dietrich-Halle des Schlosses Mirabell).

Fixtermine für Blasmusikfreunde sind die Promenaden- und Leuchtbrunnenkonzerte im Mirabellgarten (Mai bis August):

Promenadenkonzert: jeden Sonn- u. Feiertag von 10.30 – 11.30 Uhr

Leuchtbrunnenkonzert: jeden Mittwoch von 20.30 – 21.30 Uhr

Weitere Fixpunkte im Sommer sind die Salzburger Stadtfeste: Einheimische Gäste treffen einander beim Kaiviertelfest (15.-16. Juni 2012) und beim Linzergassenfest (29.-30. Juni 2012).

Von 24. bis 25. August 2012 wird am Fuße des Kapuzinerbergs ordentlich gefeiert: Italienische Lieder, leidenschaftlicher Tango, Schrammelmusik, gastronomische Meisterleistungen, theatralische Szenen, skurrile Vorführungen sowie Kinder-Workshops, Ausstellungen und Büchermärkte bringen beim Steingassenfest mediterranes Flair nach Salzburg.

Höhepunkt der Stadtfeste ist das Fest zur Festspieleröffnung (20.-21. Juli 2012), das den Auftakt zu den Salzburger Festspielen bildet und bei freiem Eintritt eine Fülle an Aufführungen, Musikveranstaltungen, Treffen mit den Festspielstars und Blicke hinter die Kulissen bietet. www.salzburg-altstadt.at 

Sehenswertes im Sommer 2012

Das Dommuseum zu Salzburg zeigt von 11. Mai bis 28. Oktober 2012 die Sonderschau „Erzbischof Marcus Sitticus“. Das Museum widmet Marcus Sitticus die Ausstellung zum vierhundertsten Jahrestag seines Amtsantritts – gemeinsam mit der Abteilung kulturelle Sonderprojekte des Landes sowie der Universität Salzburg.

Marcus Sitticus ließ während seiner nur sieben Jahre dauernden Amtszeit den Salzburger Dom neu bauen, Schloss Hellbrunn mit seinen Garten- und Brunnenanlagen errichten, die fürsterzbischöfliche Residenz erweitern sowie die wichtigsten Stadttore erneuern. Darüber hinaus betrieb er die Gründung des Priesterseminars, der Universität und mit besonderem Nachdruck die Durchsetzung der Gegenreformation.

Zu sehen sind im Dommuseum unter anderem Porträts seiner Eltern und Geschwister, allegorische Bilder, die die geistlichen Tugenden des Erzbischofs loben, Prunkwaffen, Kelche sowie Altarbilder, die er Pfarren und Bruderschaften stiftete. Eine ermäßigte Eintrittskarte ermöglicht es den Besuchern, die Ausstellung und das Schloss Hellbrunn mit den Wandmalereien Mascagnis und den Wasserspielen zu sehen. www.kirchen.net/dommuseum

Das Museum der Moderne am Mönchsberg zeigt ab 14. Juli 2012 die Schau „John Cage und …“. John Cage gehört zu den einflussreichsten Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung vereint in mehreren thematischen Kapiteln Biografie, Gedanken, Dokumente und originale Werke aus dem breiten Schaffen des Künstlers mit Werken und Gedanken seiner Anreger, Freunde und Schüler. Begleitet wird die Ausstellung von einer Videopräsentation der Kollaborationen John Cages mit seinem langjährigen Partner Merce Cunningham und dessen Dance Company in New York, einem umfangreichen Programm aus Konzerten, Vorträgen, Sonderführungen und einem Fest zum 100. Geburtstag von Cage am 5. September 2012.

Das Schwestermuseum Rupertinum zeigt ab 28. Juli 2012 die Fotoschau „Merce Cunningham. Dance Company. Fotografien einer Tanzbewegung“. www.museumdermoderne.at 

AUSBLICK: Salzburg im Herbst 2012

  • Rupertikirtag (Kirchweihfest auf den Plätzen rund um den Dom): 19.-24.9. 2012
  • Salzburger Kulturtage:17.10.-17.11. 2012
  • Jazz & The City:  10.-14.10. 2012
  • Salzburger Jazz Herbst: 23.10.-4.11. 2012

Weitere Informationen:

Tourismus Salzburg, Auerspergstraße 6, A-5020 Salzburg, Tel.: +43/662/889 87 – 0,  www.salzburg.info

Yellow Lounge @ Gusswerks mit Mojca Erdmann, oenm, DJ Cay Taylan und DJ Clé

Auch abseits der weltbekannten Salzburger Festspiele hat Salzburg – auch in diesem Sommer – viel zu bieten. Zu den Highlights zählt zweifellos die Yellow Lounge, eine Musik-Veranstaltung der besonderen Art, die am Freitag, 26. August 2011 ab 21.00 Uhr bereits zum zweiten Mal in das Gusswerks einlädt (Söllheimerstr. 16, A-5020 Salzburg).

Das Konzept beruht darauf, dass sich abseits von Kleidervorschriften und strengen Sitzreihen klassische Musik mit moderner Clubbing-Atmosphäre paart. Das Programm wird sowohl Klassik-Liebhabern als auch der jungenansprechende Unterhaltung bieten.

Die Ticketpreise sind mit zehn Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse bewusst niedrig gehalten. Protagonisten des Abends sind diesmal die weltbekannte Sopranistin Mojca Erdmann, das Österreichische Ensemble für Neue Musik (oenm), sowie zwei Größen aus dem Bereich der elektronischen Musik – DJ Cay Taylan und DJ Clé.

Mojca Erdmann: Klänge auf höchstem Niveau

Nach mehreren Jahren bei den Salzburger Festspielen, zuletzt in der weiblichen Hauptrolle in Wolfgang Rihms Oper Dionysos, gibt Mojca Erdmann im Jahr 2011 als Zerlina ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Oper. Mit ihrer bezaubernden Stimme sorgt die Sopranistin auf der Yellow Lounge für Klänge auf höchstem Niveau.

oenm: Unkonventionelle Klänge und neue Tendenzen

Das Österreichische Ensemble für Neue Musik beeindruckt durch unkonventionelle Klänge auf höchstem musikalischem Niveau. Ziel ist es, den Zuhörern neue Tendenzen der nationalen und internationalen Musik zu vermitteln.

DJ Cay Taylan: Cooles Genre-Chamäleon

Der 28-jährige DJ und Producer ist ein echtes Genre-Chamäleon und überzeugt sowohl auf Tonträger als auch hinter den Turntables. 2004 glänzte der Wiener mit seinem Debütalbum „SU“ mit einer coolen Kombination aus House, Jazz, Soul und Breakbeats. Mit seinen Releases steht er für waghalsige Arrangements, unterschiedlichste musikalische Ideen, klasse Soundexperimente und die Liebe zum Einfachen.

DJ Clé: Orientalisch verspielter Sound

Der bekannte DJ und Musikproduzent aus Deutschland wurde gemeinsam mit Mike Vamp unter dem Namen Märtini Brös bekannt. Als DJ legte er unter anderem im Fischlabor, im Tresor oder im Berliner Planet auf. In seinen Tracks im House-Style bedient er sich gerne fremd anmutender Klangsysteme, die für einen orientalischen oder auch verspielten Sound sorgen.

Mitinitiator Martin Grubinger diesmal als Moderator

Auch Martin Grubinger, der bei der Premiere von Yellow Lounge im Mag  das Publikum mit seinen frischen Interpretationen und kräftigen Beats begeisterte, wird am 26. August wieder mit dabei sein. Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner hat gemeinsam mit Martin Grubinger das international erfolgreiche Konzept der Yellow Lounge nach Salzburg gebracht. Ursprünglich stammt die Yellow Lounge aus Berlin und wurde dort vor mehr als sieben Jahren von der Deutschen Grammophon/Universal Music Classic & Jazz ins Leben gerufen. Nachdem sie sich bereits international zum Kulturereignis etabliert hat, bringt sie nun in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg völlig neue Impulse und einen frischen Wind in die Salzburger Kulturszene.

Dritte „Yellow Lounge“ am 28. Oktober 2011

Die dritte Veranstaltung der Reihe „Yellow Lounge Salzburg“ findet am 28. Oktober wiederum im Gusswerk statt. Das Programm bzw. die Namen der auftretenden Künstlerinnen und Künstler werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen und Tickets sind auf www.yellowlounge.at erhältlich

Eröffnung 91. Salzburger Festspiele 2011 am 27. Juli

Die Salzburger Festspiele 2011 werden am Mittwoch, 27. Juli, um 11.00 Uhr mit einer Festveranstaltung in der Felsenreitschule eröffnet. Die Festspieleröffnung wird ab 11.00 Uhr live in ORF 2 und 3sat übertragen. Nach der Begrüßung durch Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, dem 4. Satz (Allegretto: Ulice – die Straße) aus Leoš Janáčeks „Sinfonietta“ und Grußworten von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller wird die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied sprechen. Im Anschluss daran wird Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die 91. Salzburger Festspiele eröffnen.

Musikalisch geht es weiter mit „Drei Orchesterliedern“ von Richard Strauss (Waldseligkeit op. 49/1; Ruhe, meine Seele op. 27/1; Cäcilie op. 27/2), gesungen von der Sopranistin Angela Denoke. Es folgt die Festrede von Dr. Joachim Gauck.

Den musikalischen Abschluss bildet der 4. Satz aus der Symphonie Nr. 4 G-Dur von Gustav Mahler („Wir genießen die himmlischen Freuden“ aus „Des Knaben Wunderhorn“) in einer Bearbeitung für Kammerensemble und Sopran von Erwin Stein in der Besetzung Christiane Karg (Sopran), Renaud Capucon, Katja Lämmermann (Violine), Antoine Tamestit (Viola), Clemens Hagen (Violoncello), Alois Posch (Kontrabass), Albrecht Mayer (Oboe), Sebastian Manz (Klarinette), Magali Mosnier (Flöte), Herbert Schuch (Klavier), Gereon Kleiner (Harmonium), Martin Grubinger und Leo Schmidinger (Schlagzeug) sowie die Landeshymne und die Europahymne, die vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von David Afkham, dem Preisträger des Nestlé and Salzburg Young Conductors Award 2010, gespielt werden.

Quelle: Landeskorrepondenz

Joachim Gauck Festredner @ Eröffnung der 91. Salzburger Festspiele am 27. Juli

Mit einer Festveranstaltung in der Felsenreitschule werden die Salzburger Festspiele 2011 am Mittwoch, 27. Juli 2011, um 11.00 Uhr eröffnet. Nach der Begrüßung durch Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, dem 4. Satz (Allegretto: Ulice – die Straße) aus Leoš Janáčeks „Sinfonietta“, gespielt vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von David Afkham, und Grußworten von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller wird die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied sprechen.

Im Anschluss daran wird Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die 91. Salzburger Festspiele eröffnen.

Musikalisch geht es weiter mit „Drei Orchesterliedern“ von Richard Strauss (Waldseligkeit op. 49/1; Ruhe, meine Seele op. 27/1; Cäcilie op. 27/2), gesungen von der Sopranistin Angela Denoke.

Es folgt die Festrede von Dr. Joachim Gauck.

Den musikalischen Abschluss bildet der 4. Satz aus der Symphonie Nr. 4 G-Dur von Gustav Mahler („Wir genießen die himmlischen Freuden“ aus „Des Knaben Wunderhorn“) in einer Bearbeitung für Kammerensemble und Sopran von Erwin Stein in der Besetzung Christiane Karg (Sopran), Renaud Capucon, Katja Lämmermann (Violine), Antoine Tamestit (Viola), Clemens Hagen (Violoncello), Alois Posch (Kontrabass), Albrecht Mayer (Oboe), Sebastian Manz (Klarinette), Magali Mosnier (Flöte), Herbert Schuch (Klavier), Gereon Kleiner (Harmonium), Martin Grubinger und Leo Schmidinger (Schlagzeug) sowie die Landeshymne und die Europahymne.

Bei der Gründung des Festivals standen für Max Reinhardt und die anderen Gründerväter das Friedenswerk und der Glaube an Europa im Mittelpunkt.

Es sei gelungen, mit Joachim Gauck eine spannende Persönlichkeit für die Eröffnungsrede zu den Salzburger Festspielen zu gewinnen, so Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller: „Er hat sich in seinem gesamten Wirken für die Freiheit und Einheit der Menschen, für politische Aufklärung und für Versöhnung eingesetzt.

Joachim Gauck, den „Reisenden Demokratielehrer“, in Salzburg zu Gast zu haben, sei besonders in einer Zeit großer politischer Umbrüche besonders erfreulich.

Gegen Vergessen und für Demokratie

Joachim Gauck wurde 1940 in Rostock geboren und war nach dem Studium der Theologie von 1958 bis 1989 als Pastor tätig. Europaweite Bekanntheit erlangte er, als er 1989 eines der führenden Mitglieder des „Neuen Forums“, der Bürgerbewegung der DDR, wurde.

Von 1990 bis 2000 war er erster Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, auch „Gauck-Behörde“ genannt. Die deutsche Presse würdigte ihn für die herausragende Ausübung dieses Amts als „Organisator der Wahrheitsfindung“ und als „Herrn der Akten und Hüter der Regeln“.

Seit 2003 ist Gauck Vorsitzender des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. Der Verein setzt sich für Toleranz und Demokratie und gegen die Ausgrenzung von Minderheiten, politischen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit ein.

2010 wurde Gauck als Kandidat für die Wahl des neuen Bundespräsidenten in Deutschland nominiert und unterlag erst im dritten Wahlgang dem Gegenkandidaten Christian Wulff.

Joachim Gauck ist Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen: So wurde ihm das Bundesverdienstkreuz I. Klasse mit Stern verliehen, ebenso Ehrendoktorwürden zahlreicher Universitäten. 2010 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis für sein Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Erinnerungen“. Heuer wurde Gauck mit dem renommierten Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.

(Quelle: Landeskorrespondenz Land Salzburg)

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Die Salzburger Festspiele sind auch im 91. Jahr ihres Bestehens mehr denn je ein Magnet. Drei Dinge machen den besonderen Zauber aus, der allsommerlich 230.000 Gäste aus 36 Ländern in die Mozart-Stadt zieht.

Zum ersten bieten die Salzburger Festspiele ein umfassenderes künstlerisches Angebot als jedes andere Festival: 190 Aufführungen in 35 Tagen an 14 Spielorten in den Sparten Oper,  Konzert und Schauspiel. Von Mozart bis zur Moderne, von der klassischen Deutung bis zum theatralen Experiment. Eines aber ist immer oberstes Gebot: die Qualität.

Zum zweiten kann der Besucher hier Kunstgenuss mit Urlaub verbinden. Tagsüber laden die Seen des Salzkammerguts zu Ausflügen und abends genießt man die barocke Altstadt.

Zum dritten bieten die Salzburger Festspiele ein bestimmtes Flair. Die Hofstallgasse und die gesamte Stadt sind gleich einem hochkulturellen Laufsteg – den Eintritt dazu erwirbt man mittels Festspielkarten.

Die Festspielgäste wählen täglich zwischen 5 und 9 Veranstaltungen. Welche Höhepunkte erwarten sie von 27. Juli bis 30. August?

Das Dream-Team Riccardo Muti und Peter Stein bringt Verdis Macbeth, Christian Thielemann und Christoph Loy schaffen mit Richard Strauss Frau ohne Schatten einen weiteren Opernhöhepunkt dieser Saison.

Erstmals im Großen Festspielhaus ist Leoš Janáčeks Oper Die Sache Makropulos zu sehen. In der Titelrolle ist Angela Denoke in der Regie von Christoph Marthaler zu erleben. Die Wiener Philharmoniker spielen unter Esa-Pekka Salonen.

Ein Mozartschwerpunkt, wie man ihn sonst nur in den Mozart-Jubeljahren genießen konnte, ist für 2011 geplant. Dieser wird mit drei Orchestern besetzt: Das Orchestra of the Age of Enlightenment übernimmt unter dem jungen Briten Robin Ticciati Le nozze di Figaro. Les Musiciens du Louvre spielen unter ihrem Gründer Marc Minkowski Così fan tutte. Die Wiener Philharmoniker widmen sich unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin Don Giovanni.

Das programmatische Herzstück der Konzerte 2011 bilden die Reihen Der Fünfte Kontinent und die Mahler-Szenen. Die Kontinente stellen im fünften Jahr exemplarische Kompositionen der letzten Jahrzehnte einander gegenüber.

Im Schauspielprogramm 2011 inszeniert Nicolas Stemann beide Teile von Goethes Faust als Marathonvorstellungen an vier Wochenenden auf der Perner-Insel Hallein.

Die Uraufführung Immer noch Sturm ist vielleicht Peter Handkes persönlichstes Werk. Dimiter Gotscheff führt Regie.

Thomas Ostermeier kehrt mit der Inszenierung von Shakespeares Maß für Maß nach Salzburg zurück. In den Hauptrollen sind Gert Voss und Lars Eidinger zu sehen.

Roland Schimmelpfennig, dessen Die vier Himmelsrichtungen uraufgeführt wird, sagt: „Gelungene Stücke nehmen ihre Zuschauer mit, sie machen neugierig, sie stören Gewohnheiten, es entstehen neue Blickrichtungen. Diese Stücke entwickeln einen Sog, sie sind unberechenbar und – unwiderstehlich.“

Die Salzburger Festspiele sind sicher, dass das Programm 2011 einen solch unwiderstehlichen Sog entwickeln wird.

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